Schwimmen International
DSV-Schwimmer messen ihre Kräfte mit Top-Nationen

In Monaco läuten die deutschen Schwimmer heute den Olympia-Countdown ein. "Der Vergleich mit Top-Kräften anderer Nationen kommt gerade recht", so DSV-Sportdirektor Örjan Madsen.

Der Deutsche Schwimm-Verband (DSV) startet heute im Fürstentum Monaco in die heiße Phase vor den Olympischen Spielen in Peking (8. bis 24. August). Beim Auftakt der dreiteiligen "Mare-Nostrum-Tour" trifft das Olympia-Aufgebot des DSV dabei heute und Sonntag auf zum Teil erstklassige Konkurrenz aus 15 Nationen. Angeführt wird das 24-köpfige deutsche Team von Europameister Paul Biedermann (Halle/Saale), Ex-Weltrekordlerin Britta Steffen (Berlin) und Vize-Weltmeisterin Annika Lurz (Würzburg).

"Vergleich mit Top-Kräften kommt gerade recht"

"Wir wollen sehen, wo wir neun Wochen vor den ersten Schwimm-Entscheidungen in Peking stehen. Da kommt ein Vergleich mit Top-Kräften anderer Nationen gerade recht", begründete DSV-Sportdirektor Örjan Madsen. Nach dem Start an der Riviera wird sich die Mannschaft ins Höhentrainingslager in die spanische Sierra Nevada (10. Juni bis 1. Juli) oder ins Trainingscamp nach Berlin (16. bis 27. Juni) zurückziehen.

Die in den USA trainierende Olympia-Dritte von 2004, Anne Poleska (Krefeld), ist in Monte Carlo nicht mit von der Partie. Dagegen wird der Deutsch-Syrer Rafed El-Masri (Berlin) sein Debüt im DSV-Team geben. Nachdem er bisher für das Heimatland seiner Eltern an den Start ging, will er nun bei Olympia die deutschen Farben vertreten - vorausgesetzt, der Weltverband Fina erteilt rechtzeitig seine Zustimmung.

"Open de Paris" vom 16. bis 18. Juni

Weitere Stationen der "Mare-Nostrum-Tour" sind Barcelona (10./11. Juni) und das südfranzösische Canet (14./15. Juni). Dort werden lediglich die in Kapstadt trainierende Sarah Poewe (Wuppertal) und Helge Meeuw (Frankfurt/Main) aus dem Olympiateam die deutschen Farben vertreten. Dazu kommt noch Janne Schäfer (Wolfsburg) als Euroapmeisterin über die nicht-olympischen 50m Brust. Sie wird zusätzlich auch bei den "Open de Paris" (16. bis 18. Juni) an den Start gehen.

Am Rande des Meetings in Monte Carlo will DSV-Präsidentin Christa Thiel (Wiesbaden) mit dem Olympia-Team eine neue Athletenvereinbarung diskutieren. Dabei handelt es sich laut DSV um eine "Routinebesprechung". Knackpunkt ist vor allem die Frage der Schwimm-Anzüge. Der DSV wird von adidas ausgerüstet, ein Teil der Athleten bevorzugt dagegen das Modell eines australischen Herstellers (Speedo) und fordert die Freigabe der Anzug-Wahl.

© SID

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