Schwimmen International
England fügt Australien historische Pleite zu

Nach mehr als 50 Jahren hat die australische 4x200-m-Schwimmstaffel der Herren bei den Commonwealth-Spielen im eigenen Land wieder eine Niederlage kassiert. Das Quartett wurde von England und Schottland geschlagen.

Die australische 4x200-m-Schwimmstaffel hat bei den 18. Commonwealth-Spielen in Melbourne eine historische Niederlage kassiert. Ohne die beiden verletzten Superstars Ian Thorpe und Grant Hackett kam das "Aussie"-Quartett in 7:14,99 Minuten nur auf Rang drei. Den Sieg sicherte sich England (7:14,14) vor Schottland (7:14,40). Damit blieb Australien ausgerechnet bei den Spielen im eigenen Land erstmals seit 1950 Gold bei Commonwealth-Spielen verwehrt.

Zweites Gold für Lenton und Jones

Als Gold-Garantinnen für die Schwimm-Auswahl vom fünften Kontinent erwiesen sich erwartungsgemäß Weltrekordlerin Libby Lenton und Staffel-Olympiasiegerin Leisel Jones, die beide bereits den jeweils zweiten Sieg feierten. Einen Tag nach ihrem Triumph über 50m entschied Jones die 200-m-Brust in 2:20,72 Minuten für sich.

Lenton gewann das 100-m-Freistil-Finale in der Games-Rekordzeit von 53,54 Sekunden vor Weltmeisterin Jodie Henry (Australien/53,78) und führte dann auch die 4x200-m-Staffel (7:56,58) zum Sieg. Als 100-m-Rücken-Siegerin durfte sich die Australierin Sophie Edington (1:00,93) feiern lassen.

Ihren bislang erfolgreichsten Tag krönten Englands Schwimmer mit dem 100-m-Brust-Sieg von Christopher Cook (1:00,98) vor dessen Landsmann James Gibson (1:01,10). Für eine Überraschung sorgte Gregor Tait, der in 1:58,65 Minuten über 200m Rücken Schottlands Schwimmverband den dritten Sieg bescherte.

Sein zweites Gold nach dem Staffelsieg am Freitag holte sich Staffel-Olympiasieger Roland Schoemann. Über 50m Schmetteling setzte sich der Südafrikaner in 23,34 Sekunden vor Australiens Ex-Weltmeister Matthew Welsh (23,63) und Ex-Weltrekordler Michael Klim (23,74) durch.

© SID

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