Schwimmen International
Entscheidung im Streit um Schwimmanzüge vertagt

Ein Ergebnis im Schwimmanzug-Streit steht nach wie vor aus. Der Weltverband Fina analysiert die Situation weiter, mit einem Urteil wird nun beim Fina-Kongress Mitte März gerechnet.

Im Anzug-Streit hat der Schwimm-Weltverband Fina eine Entscheidung vertagt. "Die Situation wird im Moment objektiv analysiert. Mögliche Lösungen für die Zukunft werden beraten", ließ die Fina in einer Erklärung verlauten.

Offizielle der Fina hatten sich mit Schwimmern, Trainern und Vertretern der Ausrüster in Lausanne getroffen. Konsequenzen könnten beim Fina-Kongress vom 12. bis 14. März in Dubai gezogen und bei der WM in Rom (18. Juli bis 2. August) umgesetzt werden.

Demonstration in Badehosen

Nachdem es in diesem Jahr zu einer Flut von Welt- und Europarekorden gekommen war, hatten mehrere nationale Verbände die Fina zum Handeln aufgefordert. Der Deutsche Schwimm-Verband (DSV) ist nach der Kündigung durch Hersteller adidas zurzeit ohne eigenen Ausrüster.

Bei der Kurzbahn-EM in Rijeka hatten Thomas Rupprath und Helge Meeuw mit einer einmaligen Demonstration für Aufsehen gesorgt. Sie hatten in knapper Badehose gegen das Wettrüsten beim Thema Schwimmanzüge protestiert und somit auf eine mögliche Medaille verzichtet.

© SID

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