Schwimmen International
Fina beendet Streit um Schwimmanzüge

Der Weltschwimmverband Fina hat bei einer Sitzung in Dubai neue Regeln für die Beschaffenheit von Schwimmanzügen verabschiedet, die ab sofort in Kraft treten sollen.

Der Welt-Schwimmverband Fina hat den Anzugstreit mit einem neuen Regelwerk beendet. Bei einer Sitzung in Dubai wurden neue Richtlinien verabschiedet, nach denen in Zukunft Nacken, Schultern und Knöchel nicht mehr bedeckt sein dürfen. Das Material der Anzüge darf nicht dicker als einen Millimeter sein und der Auftrieb des Materials darf nicht mehr als ein Newton pro 100 Gramm betragen. Die Regeln treten ab sofort in Kraft.

Nachdem es im vergangenen Jahr zu einer Flut von Welt- und Europarekorden in neuen High-Tech-Anzügen gekommen war, hatten mehrere nationale Verbände die Fina zum Handeln aufgefordert. Der Deutsche Schwimm-Verband (DSV) ist nach der Kündigung durch Hersteller adidas wegen Unstimmigkeiten über die Qualität der Anzüge zurzeit ohne eigenen Ausrüster.

Die Einführung eines neuen Startblocks zu den Weltmeisterschaften im Sommer in Rom (17. Juli bis 2. August) lehnte die Fina in Dubai unterdessen ab, da der Hersteller nicht in der Lage sei, vorab allen Nationen die neuen Modelle zur Verfügung zu stellen. Bei den neuen Blöcken wurden in Anlehnung an die Leichtathletik kleine Fußhalterungen angebaut, die bis zu drei Zehntelsekunden an Verbesserung bringen soll.

© SID

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