Schwimmen International
Fina bestätigt Anzug-Verbot ab Januar 2010

Nun ist es fix: Das Verbot der High-Tech-Anzüge im Schwimmsport gilt ab Januar 2010. Dies bestätigte der Weltverband Fina in Rom.

Das Verbot der High-Tech-Anzüge im Schwimmsport wird definitiv ab 1. Januar 2010 greifen. Das erklärte der Weltverband Fina auf einer Pressekonferenz am Rande der WM in Rom am Freitag. "Der Termin ist fix. Wir haben auch mit den Herstellern gesprochen. Sie sind vorbereitet", sagte Fina-Generalsekretär Cornel Morculescu.

Die Fina hatte zunächst Bedenken, den vorgesehenen Termin einhalten zu können. Doch jetzt gab es nach einer Präsidiumssitzung grünes Licht. Zunächst wird aber noch eine Expertenkommission mit einem Institut in Lausanne zusammenarbeiten, um "den Begriff von Textil neu zu definieren".

Künftig müssen die Ausrüster ihre Badehosen und Badeanzüge bis sechs Monate vor Beginn von Großereignissen zur Verfügung stellen. Auch die Badehosen und Badeanzüge müssen wie die High-Tech-Anzüge von der Fina geprüft und abgenommen werden.

Der Kongress hatte eine Woche zuvor entschieden, die High-Tech-Anzüge zu verbieten. Demnach werden nur noch Badehosen und Badeanzüge in Textil bis oberhalb der Knie erlaubt sein. Bei den Frauen müssen die Anzüge schulterfrei sein.

Ob sich die Fina aufgrund des Drucks von US-Superstar Michael Phelps zum Termin im Januar durchgerungen hat, wollte Morculescu nicht kommentieren. Phelps-Trainer Bob Bowman hatte mit einem Boykott des Rekord-Olympiasiegers bei einer späteren Umsetzung des Anzug-Verbots gedroht. "Wir wollen großartige Wettkämpfe unter gleichen Bedingungen für die Athleten", sagte Morculescu.

© SID

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