Schwimmen International
Fina verweigert "Wunderanzügen" die Zulassung

Die Fina hat nach einer Überprüfung von 348 Schwimmanzügen insgesamt 136 Modellen die Zulassung verweigert, darunter auch den "Wunderanzügen" der Franzosen Bernard und Bousquet.

Der Schwimm-Weltverband Fina hat die rekordträchtigen "Wunderanzüge" vorerst verboten. Nach einer Überprüfung von 348 Anzügen der 21 Hersteller erteilte die Fina lediglich 202 Modellen die Zulassung. Jene Anzüge, mit welchen die Franzosen Alain Bernard und Frederic Bousquet jüngst Fabelweltrekorde geschwommen waren, waren nicht darunter.

Den Rekorden droht damit mehr denn je die Aberkennung. Zehn Modellen verweigerte der Weltverband wegen "nicht regelkonformer Auftriebswerte und unzulässiger Dicke" sofort die Anerkennung, 136 wies die Fina mit Bitte um Anpassung an die neuen Regularien an die Hersteller zurück. Zu welcher der Gruppen die "Wunderanzüge" gehören, wurde zunächst nicht bekannt.

Dank Wunderanzügen zu Fabelweltrekorden

Olympiasieger Bernard hatte im Halbfinale der französischen Meisterschaften über 100m Freistil in 46,94 Sekunden die Bestmarke des Australiers Eamon Sullivan vom Olympia-Halbfinale um elf Hundertstel unterboten. Bousquet verbesserte Sullivans Rekord über 50m Freistil in Montpellier sogar um 34 Hundertstel auf 20,94. Den achtfachen Olympiasieger von Peking, Michael Phelps, hatte Bousquet zuletzt beim Meeting in Charlotte über die 100m um 82 Hundertstel distanziert.

Die Hersteller können an den beanstandeten Anzügen nun Änderungen vornehmen, um die Wettkampf-Zulassung zu erhalten. Die Modelle müssen der Fina aber bis zum 19. Juni erneut zur Kontrolle vorliegen.

© SID

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