Schwimmen International
Leisel Jones schwimmt Weltrekord in Australien

Schwimmerin Leisel Jones hat bei den 18. Commonwealth Games im heimischen Melbourne einen neuen 100-m-Brust-Weltrekord aufgestellt. Unterdessen triumphierte Leichtathletik-Star Asafa Powell über die 100-m-Distanz.

Der australische Schwimmsport darf eine neue Bestmarke bejubeln, denn der Schwimm-Weltrekord der Australierin Leisel Jones und der 100-m-Triumph von Leichtathletik-Star Asafa Powell aus Jamaika waren die Höhepunkte am fünften Tag der 18. Commonwealth Games in Melbourne.

Die einheimische Olympiadritte Leisel Jones siegte über 100m Brust in 1:05,09 Minuten und sorgte damit für den ersten Weltrekord in den Schwimm-Wettbewerben. Die Staffel-Olympiasiegerin von Athen verbesserte damit ihre eigene Bestmarke vom 3. Februar dieses Jahres gleich um 62 Hundertstelsekunden.

"Ich bin total geschockt. Ich kann diese Zeit kaum glauben", sagte die 20-jährige Jones und erklärte ihre Überraschung so: "Ich habe mich in den letzten Tagen gar nicht so gut gefühlt." Die Doppel-Weltmeisterin machte am Montag ungeachtet dessen das goldene Triple auf den Brust-Distanzen perfekt. Am Freitag hatte sie bereits über 50m und am Samstag über 200m gewonnen.

Für eine Überraschung bei den Männern sorgte Ryan Pini, der mit Gold über 100m Schmetterling zugleich die erste Schwimm-Medaille überhaupt für Papua Neuguinea bei Commonwealth Games holte. Der 25-Jährige bezwang in 52,64 Sekunden Australiens Ex-Weltmeister und -Weltrekordler Michael Klim um sechs Hundertstelsekunden. "Am Ende des Rennens war es hart, es tat so weh", sagte Pini, der mangels Möglichkeiten auf seiner Insel in Australien trainiert.

Powell meldet sich eindrucksvoll zurück

In der Leichtathletik meldete sich 100-m-Weltrekordler Asafa Powell nach langer Verletzungspause mit der ersten Weltklassezeit zurück. Der 23-jährige Jamaikaner holte sich in 10,03 Sekunden Gold, nachdem er bereits im Halbfinale die gleiche Zeit erzielt hatte. "Ich kann jederzeit unter zehn Sekunden laufen, bin aber momentan noch nicht so weit", sagte Powell, mit 9,77 Sekunden schnellster Mann aller Zeiten, nach seinem Erfolg vor dem Nigerianer Soji Fasuba (10,11) und Marc Burns aus Trinidad und Tobago (10,17).

Doch fast wäre Powell im Halbfinale wie Mitfavorit Michael Frater (ebenfalls Jamaika) und der britische Staffel-Olympiasieger Mark Lewis-Francis disqualifiziert worden. Powell bewegte sich einige Schritte in der falschen Bahn, doch weil sich der dort laufende Rivale nicht behindert fühlte und Powell sich dadurch keinen Vorteil verschaffte, blieb er im Wettbewerb. Seine Rivalen wurden nach Fehlstarts eliminiert.

Nachdem Königin Elizabeth II die Spiele am vergangenen Mittwoch eröffnet hatte, kündigte am Montag der britische Premierminister Tony Blair an, dass er am Sonntag zur Schlussfeier kommen werde.

© SID

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