Schwimmen International: Olympiasiegerin Rice beleidigt Schwule

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Olympiasiegerin Rice beleidigt Schwule

Nach einer abfälligen Bemerkung in Verbindung mit Homosexualität hat Schwimm-Olympiasiegerin Stephanie Rice ihren Sponsorenvertrag mit einem Luxus-Autohersteller verloren.

Die dreifache Schwimm-Olympiasiegerin Stephanie Rice hat nach einer abfälligen Bemerkung in Verbindung mit Homosexualität einen Sponsoren-Vertrag mit einem Luxus-Autohersteller (Jaguar) verloren. Im Anschluss an den 41:39-Erfolg der Australier im Rugby-Länderspiel in Südafrika hatte die 22-jährige im sozialen Internet-Netzwerk twitter ihrer Freude freien Lauf gelassen. "Jetzt zieht euch das mal rein ihr schwulen Hirnis. Wahrscheinlich das beste Spiel, das ich je gesehen habe. Gut gemacht Jungs", so die sinngemäße Äußerung der Australierin.

Die erfolgreiche Schwimmerin löschte umgehend den Kommentar auf twitter und entschuldigte sich für ihr Verhalten. Sie habe sich so sehr für ihr Land gefreut und vor lauter Aufregung wohl etwas unüberlegt gehandelt.

"Wir haben die Entscheidung getroffen und den Vertrag mit ihr aufgelöst", sagte Mark Eedle, der Sprecher des Sponsors, australischen Medien. Rice, die bei den Olympischen Sommerspielen 2008 in Peking Gold über 200 und 400 m Lagen sowie mit der 4x200-m-Freistilstaffel gewonnen hatte, muss auch ihren fahrbaren Untersatz der entsprechenden Marke zurückgeben.

© SID

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