Schwimmen International
Phelps "Weltschwimmer des Jahres", Steffen Vierte

Michael Phelps und Leisel Jones heißen die diesjährigen "Weltschwimmer des Jahres". Bei den Frauen landete die vierfache Europameisterin Britta Steffen aus Berlin auf Platz vier.

Michael Phelps stand wieder einmal ganz oben: Der US-Amerikaner aus den USA und die Australierin Leisel Jones sind bei der vom US-Fachmagazin "Swimming World" durchgeführten Wahl zu den "Weltschwimmern des Jahres" gekürt worden. Der sechsfache Olympiasieger Phelps erhielt die Auszeichnung nach 2003 und 2004 bereits zum dritten Mal. In diesem Jahr schwamm er Weltrekorde über 200m Schmetterling (1:53,80 Minuten) und 200m Lagen (1:55,84). Auf den Plätzen zwei und drei landeten die beiden US-Weltmeister Brenden Hansen und Aaron Peirsol.

Bei den Frauen gewann die Australierin Leisel Jones zum zweiten Mal in Folge die Wahl. Sie stellte zu Beginn des Jahres Weltrekorde über 100m (1:05,09) und 200m Brust (2:20,54) auf. Zweite wurde "Europas Schwimmerin des Jahres", Laure Manaudou (Frankreich). Hinter der Australierin Jessicah Schipper landete die vierfache Europameisterin Britta Steffen aus Berlin auf Platz vier.

Phelps kassiert Niederlage über 400m Lagen

Allerdings sucht Phelps gut dreieinhalb Monate vor den Weltmeisterschaften in Melbourne (17. März bis 1. April) noch nach seiner Form. Bei den US Open in West Lafayette im Bundesstaat Indiana kassierte er am zweiten Tag über 400m Lagen in 4:18,32 Minuten als Zweiter eine deutliche Niederlage und blieb dabei auch klar hinter seinem Weltrekord (4:08,26) auf der 50-m-Bahn zurück. Der Sieg ging in 4:15,61 an den in den USA studierenden Tunesier Oussama Mellouli.

Der sechsfache Olympiasieger Michael Phelps, kam nach den 200m Lagen am ersten Tag über 200m Freistil in glanzlosen 1:49,48 Minuten zu einem zweiten Sieg, verlor aber das Fernduell mit Europameister Pieter van den Hoogenband klar. Der Niederländer schwamm bei einem Meeting auf seiner Hausbahn in Eindhoven gute 1:47,71 Minuten. Ebenfalls eine Weltklassezeit bot über die gleiche Strecke in Eindhoven Kurzbahn-Europameisterin Marleen Veldhuis mit 1:58,26 Minuten.

Bei den französischen Kurzbahn-Meisterschaften in Istres schwamm sich über 200m Rücken Europameisterin Esther Baron mit nationalem Rekord von 2:06,51 Minuten in eine Favoritenrolle für die kontinentalen Titelkämpfe auf der Kurzbahn in der kommenden Woche (7. bis 10. Dezember) in Helsinki. Dabei siegte sie etwas überraschend vor Frankreichs Schwimmstar Manaudou (2:08,14), die sich dafür über ihre Weltrekordstrecke 800m Freistil in 8:18,47 Minuten schadlos hielt.

© SID

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