Schwimmen International
Schäfer holt Auftaktsieg in Paris

Gleich am ersten Tag der "Open de Paris" hat Schwimmerin Janne Schäfer für einen deutschen Sieg gesorgt. Die Wolfsburgerin gewann das Rennen über 50 Meter Brust in 32,43 Sekunden vor der Neuseeländerin Zoe Baker.

Guter Start für die deutschen Schwimmer bei den "Open de Paris". Janne Schäfer hat gleich am ersten Tag den ersten Sieg für den Deutschen Schwimm-Verband (DSV) errungen, Thomas Rupprath und Franziska Hentke komplettierten das gute Ergebnis mit zwei zweiten Plätzen.

Darüber hinaus erreichte Weltrekordlerin Britta Steffen ohne große Mühe das Finale über 100m Freistil. Die Veranstaltung wird vom Europaverband LEN und dem französischen Verband organisiert, da in diesem Sommer weder Welt- noch Europameisterschaften stattfinden.

Kurzbahn-Europameisterin Janne Schäfer (Wolfsburg) glänzte über 50 Meter Brust und gewann in 32,43 Sekunden vor Zoe Baker (Neuseeland/31,82), ihrer Trainingspartnerin in England. Sarah Poewe (Wuppertal) belegte in 32,24 Sekunden den fünften Platz. Für Aufsehen sorgte die erst 18-jährige Hentke aus Halle/Saale: Über 200m Schmetterling verbesserte sie ihre persönliche Bestzeit um fast vier Sekunden auf 2:08,68 Minuten und wurde Zweite hinter Olympiasiegerin Otylia Jedrzejczak (2:05,92).

Nur Bal schneller als Rupprath

Im Duell zweier ehemaliger Weltmeister musste sich der gebürtige Neusser Rupprath über 50m Rücken in 25,34 Sekunden nur Randall Bal geschlagen geben. Der US-Amerikaner verfehlte in 24,84 Ruppraths Weltrekord um vier Hundertstelsekunden. Europameister Helge Meeuw (Frankfurt) wurde Sechster (26,33).

Der mit hohen Ambitionen gestartete Paul Biedermann (Halle/Saale) musste sich über 200m Freistil mit Platz vier zufrieden geben. "Ich wollte deutlich unter 1:48 Minuten schwimmen und so nah wie möglich an den alten Rekord von Michael Groß herankommen", sagte Biedermann enttäuscht. Beim Sieg des Russen Andrej Kapralow (1:47,89) schlug er nach 1:48,48 Minuten an.

Steffen spart Kraft

Britta Steffen (Berlin) geht mit der zweitbesten Halbfinal-Zeit in das Finale am Freitag. Nach einem starken Vorlauf in 54,48 Sekunden hat sie im Halbfinale "Kräfte gespart für den Endlauf" und schlug nach 55,49 Sekunden an.

Nicole Hetzer (Burghausen) wurde über 400m Lagen Sechste (4:42,30), den Sieg holte sich die italienische Europameisterin Alessia Filippi (4:38,27). In der Männer-Staffel über 4x100m-Freistil belegte Biedermann zusammen mit Benjamin Starke (Berlin), Steffen Geibler (Biberach) und Steffen Herbst (Leutzsch) Rang sieben. Ins Finale über 100m Rücken zogen Janine Pietsch (Ingolstadt) und Antje Buschschulte (Magdeburg) als Fünfte und Sechste ein.

© SID

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