Schwimmen International
Steinbach plädiert für neue Schwimm-Rekordlisten

Nach dem am Jahresende in Kraft tretenden Verbot für Ganzkörperanzüge fordert der frühere NOK-Präsident Klaus Steinbach eine Bereinigung der Rekordlisten im Schwimmsport.

Der ehemalige NOK-Präsident und Olympia-Schwimmer Klaus Steinbach hat sich angesichts der Flut von Bestzeiten mit High-Tech-Anzügen für eine zweigeteilte Rekordliste ausgesprochen. "Das Zeitalter der Ganzkörperanzüge wird am 31. Dezember abgeschlossen sein. Dann muss man zurückblättern und sehen, wann es mit diesen Anzügen losging. Danach nimmt man die letzten Nicht-Kunststoffweltrekorde, und ab dem 1. Januar 2010 hat jeder die Gelegenheit, diese Marken zu verbessern", sagte Steinbach im Gespräch mit dem kicker.

Sollte der Weltverband Fina wie angekündigt an den Rekorden festhalten, drohe dem Schwimmsport eine schwere Zeit. "Alle würden sich die Zähne ausbeißen an diesen Rekordzeiten und würden auch noch damit verglichen", sagte der 55-Jährige.

Die am Donnerstag beginnende Kurzbahn-EM in Istanbul ist für viele Athleten die letzte Chance, mit dem "Wunderanzug" auf Rekordjagd zu gehen und möglicherweise Bestzeiten für die Ewigkeit aufzustellen. Das 33-köpfige deutsche Aufgebot wird von Doppel-Weltmeister Paul Biedermann (Halle/Saale) angeführt. Doppel-Olympiasiegerin und-Weltmeisterin Britta Steffen (Berlin) verzichtet auf die Kurzbahn-Saison.

© SID

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