Schwimmen National
Biedermann von Epstein-Barr-Virus gehemmt

Paul Biedermann kann nach wie vor nicht für die Schwimm-Weltmeisterschaften in Rom trainieren. Ende Januar war beim Europameister der Epstein-Barr-Virus festgestellt worden.

Europameister Paul Biedermann hat in seiner Vorbereitung auf die Schwimm-Weltmeisterschaften in Rom (17. Juli bis 2. August) einen Rückschlag erlitten. Der Mitteldeutschen Zeitung (Dienstagsausgabe) bestätigte der 22-Jährige aus Halle/Saale, dass bei ihm bereits Ende Januar das Epstein-Barr-Virus diagnostiziert worden sei. Zwar sei die akute Infektion mittlerweile ausgestanden, doch trainieren könne er nach wie vor nicht, sagte Biedermann.

"Ich fühle mich nicht gut. Was genau die Ursachen sind? Ich weiß es nicht", meinte der Freistil-Spezialist weiter. Laut Anweisung seines Arztes könne er nur abwarten. "Mehr kann ich im Augenblick nicht tun", sagte Biedermann. Sein Trainer Frank Embacher fürchtet, dass die Zeit für eine ordentliche WM-Vorbereitung zu kurz sein könne. "Diese Woche müsste es wieder losgehen, sonst wird es eng", sagte Embacher.

Epstein-Barr ist eine der häufigsten Viruserkrankungen. Schätzungen zufolge tragen rund 90 Prozent der Bevölkerung in Mitteleuropa das Virus in sich. Die Erkrankung äußert sich bei akutem Ausbruch meist in Form des Pfeifferschen Drüsenfiebers.

© SID

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