Schwimmen National
Britta Steffen peilt Olympia 2012 an

Doppel-Olympiasiegerin Britta Steffen will ihre Laufbahn bis zu den Olympischen Spielen 2012 fortführen. Nach ihrem zweifachen Triumph von Peking stand ein Karriereende im Raum.

Britta Steffen hat die kleine schöpferische Pause nach Peking genutzt, um neue Motivation zu tanken: Die Doppel-Olympiasiegerin will ihre Schwimm-Karriere bis Olympia 2012 in London fortsetzen. "Wir haben zusammen über die Ziele gesprochen. Wir sind uns einig, dass die Planungen und Überlegungen bis London gehen - und zwar für die 50 und 100m Freistil", sagte Steffens Heimtrainer Norbert Warnatzsch dem Sport-Informations-Dienst (sid) am Rande der deutschen Kurzbahn-Meisterschaften in Essen.

Steffen hatte nach ihrem Doppeltriumph in Peking zunächst ein weiteres Engagement bis 2012 offengelassen oder in London lediglich einen Start über die Sprintdistanz favorisiert. Doch nun will die 25 Jahre alte Berlinerin laut Warnatzsch doch noch mal "vier Jahre richtig durchziehen".

Neue Motivation durch Aufenthalt in Australien

Dazu wird Steffen ab Januar wieder voll ins Training einsteigen. Ziel 2009 ist der Titel bei der WM in Rom (17. Juli bis 2. August). "Wenn ich das erreichen würde, hätte ich alle Titel zusammen. Das wäre natürlich fantastisch", hatte Steffen zuletzt erklärt.

Zusätzliche Motivation und Anreize soll ein Aufenthalt in Australien bringen. "Es geht Britta darum, auch mal etwas Zeit in einem anderen Umfeld zu verbringen. Außerdem möchte sie sehr gerne ihr Englisch verbessern. Ich unterstütze das voll, dass sie sich auch als Persönlichkeit immer weiterentwickeln möchte", erklärte Warnatzsch.

Ab Januar werden "die Zügel wieder angezogen"

Zurzeit pausiert Steffen allerdings noch. Bei der DM am Wochenende fehlt der "Goldfisch" ebenso wie bei der EM in zwei Wochen in Rijeka/Kroatien. "Das Training ist noch stark reduziert. Im Moment konzentriert sie sich stark auf ihr Studium. Im Januar werden die Zügel dann wieder angezogen", sagte Warnatzsch.

Zuletzt war Steffen Anfang November bei den deutschen Mannschafts-Meisterschaften in Hannover ins Becken gesprungen - und das auch nur über die ungewohnten Nebenstrecken 50m Rücken, 50m Schmetterling und 100m Lagen.

© SID

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