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Buschschulte, Schoeman und Steffen knacken Rekorde

Bei den "Aquatics" im Hamburg purzeln die Rekorde. Bei der Premieren-Veranstaltung haben der Südafrikaner Roland Schoeman und die Deutschen Antje Buschschulte und Britta Steffen neue Bestzeiten aufgestellt.

Gleich zum Auftakt der "Aquatics" in Hamburg schwammen der Südafrikaner Roland Schoeman, die Magdeburgerin Antje Buschschulte und die Berlinerin Britta Steffen Rekorde. "Das Konzept ist schon jetzt voll aufgegangen", sagte Gastgeberin Franziska van Almsick: "Das ist ein Knaller. Für mich ist mit dieser Veranstaltung ein Traum wahr geworden."

Für den Höhepunkt im eigens eingerichteten 25-m-Becken im Tennisstadion am Rothenbaum sorgte Staffel-Olympiasieger Roland Schoeman mit seinem Weltrekord im Halbfinale über 50m Freistil. Der 26-Jährige verbesserte in 20,98 Sekunden die über zwei Jahre alte Bestmarke des Franzosen Frederic Bousquet um zwölf Hundertstelsekunden.

Steffen setzte eine Woche nach der EM in Budapest ihre imposante Rekordjagd fort. Die 22 Jahre alte Berlinerin, die in Ungarn mit viermal Gold und drei Weltrekorden für Furore gesorgt hatte, verbesserte über 100m Freistil in 52,82 Sekunden die fast zehn Jahre Bestzeit von Sandra Völker um 22 Hundertstel. Über die halbe Distanz (24,24) blieb sie 36 Hundertstel unter Völkers Rekord, musste sich aber der Niederländerin Marleen Veldhuis geschlagen geben.

Ohnehin bremste Steffen, die bei der EM zudem mit zwei Staffeln- sowie einem Einzelweltrekord ins Rampenlicht geschwommen war, die Euphorie um ihre Person: "Mit einer Franziska van Almsick möchte und kann ich mich doch gar nicht vergleichen."

Auch Buschschulte überzeugend

Beim Stelldichein der Stars kamen die 13 000 Zuschauer an beiden Tagen auf ihre Kosten. Aus deutscher Sicht sorgte neben Steffen vor allem Erfolgsgarantin Buschschulte für die Glanzlichter. Dabei schlug die Magdeburgerin über 50m Schmetterling gleich zweimal zu. Erst blieb sie im Halbfinale in 25,99 Sekunden 81 Hundertstel unter ihrer nationalen Bestmarke vom Weltcup im Januar in Berlin. Im Endlauf unterbot die 27-Jährige den Rekord in 25,73 nochmal um weitere 22 Hundertstel.

"Mr. Kurzbahn" Thomas Rupprath aus Hannover betrieb mit seinen Erfolgen über 100m Schmetterling (51,00) und 50 m Rücken (23,48) Wiedergutmachung für seine verpasste EM-Qualifikation. Ebenfalls gleich zweimal die Siegprämie von 1 500 Euro sicherte sich Janine Pietsch (Ingolstadt) über 50m (27,72) und 100m Rücken (59,20). Eine erfolgreiche EM-Revanche über 100m Rücken gelang Youngster Helge Meeuw aus Wiesbaden (51,55).

© SID

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