Schwimmen National
Grippe bremst "Goldfisch" Steffen aus

Wegen einer Magen-Darm-Grippe sind die Deutschen Wintermeisterschaften für Britta Steffen vorerst gelaufen. Die 23-Jährige musste nach ihrem Sieg über 50m Freistil den Start über 200m absagen.

Britta Steffen muss bei den Deutschen Wintermeisterschaften wegen einer Magen-Darm-Grippe pausieren. Der 23 Jahre alte neuer Schwimm-Star aus Berlin hat am Freitag den Start über 200m Freistil abgesagt. Für Steffen, die zum Auftakt über 50m Freistil gewonnen hatte, ist der Traum vom Titel-Hattrick damit geplatzt. Ob Steffen am Sonntag über ihre Weltrekordstrecke 100m Freistil starten kann, ist noch unklar.

Schwerer dürfte für die vierfache Europameisterin allerdings wiegen, dass sie über die 200-m-Distanz nicht für die WM vom 17. März bis 1. April 2007 in Melbourne qualifiziert ist. Örjan Madsen, Sportdirektor des Deutschen Schwimm-Verbandes (DSV), deutete aber bereits eine mögliche Ausnahmeregelung für Steffen an. "Es ist zwar die höchste Pflicht jedes Sportlers, beim Wettkampf gesund zu sein. Aber meine Aufgabe ist es natürlich, in Melbourne die stärksten Schwimmer für Deutschland starten zu lassen", sagte Madsen.

Meeuw meldet sich zurück

Den Ausfall von Steffen nutzte die Frankfurterin Meike Freitag zur Vorlaufbestzeit (1:59,44 Minuten). Vize-Europameisterin Annika Lurz aus Würzburg qualifizierte sich in 2:00,05 als Zweite für das Finale am Nachmittag.

Während Steffen das Bett hüten musste, meldete sich Europameister Helge Meeuw zurück. Der Neu-Frankfurter, der am ersten Tag seinen Endlauf-Start über 200m Rücken wegen einer starken Erkältung absagen musste, zog über die halbe Distanz in 55,60 Sekunden als Schnellster ins Finale ein. Partnerin Antje Buschschulte aus Magdeburg musste sich im Vorlauf über 50m Schmetterling in 26,82 nur der Wuppertalerin Daniela Samulski (26,78) geschlagen geben.

Weiter auf der Erfolgswelle schwimmt unterdessen Janne Schäfer. Einen Tag nach ihrem deutschen Rekord über 50m Brust schwamm die Kurzbahn-Europameisterin aus Wolfsburg über die doppelte Strecke in 1:09,94 Minuten Vorlaufbestzeit. Die Wahl-Amerikanerin Anne Poleska (1:10,89), die im Sommer die Qualifikation für die EM in Budapest verpasst hatte, qualifizierte sich als Vierte für das Finale.

© SID

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