Schwimmen National
Rückendeckung für DSV-Präsidentin Thiel

Im Streit um das Ausscheiden von Sportdirektor Ralf Beckmann beim DSV erhält die Präsidentin des Verbandes Rückendeckung von Ulrich Feldhoff. Der DSB-Vizepräsident betont, man könne keine Rentenverträge ausstellen.

DSV-Präsidentin Christa Thiel erhält im Streit um den Rückzug von Ralf Beckmann als Sportdirektor des Deutschen Schwimmverbandes (DSV) Rückendeckung von Ulrich Feldhoff, Vizepräsident Leistungssport im DSB: "Es kann keine Lex DSV geben und erst recht keine Lex Beckmann", erklärte Feldhoff. Dies habe er Frau Thiel auch als Leitlinie für die Verhandlungen mit auf den Weg gegeben.

Beckmann scheidet Ende Februar aus, weil der DSV seinen Vertrag nicht über Olympia 2008 hinaus verlängern wollte, der 59-Jährige aber wegen der beruflichen Absicherung auf einem Fünf-Jahres-Vertrag bestanden hatte. "Wenn der DSV das gemacht hätte, hätte er Herrn Beckmann aus der eigenen Tasche bezahlen dürfen", sagte Feldhoff.

Verantwortlicher Umgang mit Steuergeldern

Die DSB-Regeln sähen aus gutem Grund vor, auch die für den Leistungssport zuständigen Spitzenkräfte zum Ende einer olympischen Periode auf den Prüfstand zu stellen und nicht mit Rentenverträgen auszustatten. Dies gehöre zum verantwortlichen Umgang mit dem Geld des Steuerzahlers.

© SID

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