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Steffen: "Es ist wichtig, mich zu zeigen"

Beim Kurzbahn-Weltcup in Berlin geht es Doppel-Olympiasiegerin Britta Steffen nicht vorrangig um einen Sieg, sondern darum, Gerüchte über ihr Karriereende aus dem Weg zu räumen.

Doppel-Olympiasiegerin Britta Steffen kalkuliert bei ihrem Comeback im Rahmen des Kurzbahn-Weltcups am kommenden Wochenende in ihrer Heimatstadt Berlin nicht mit einem Sieg. Es ist mir wichtig, mich zu zeigen und den vielen Gerüchten den Raum zu nehmen, dass ich aufgehört hätte", sagte Deutschlands Vorzeigeschwimmerin im Gespräch mit der Welt am Sonntag: "Ich muss mich Stück für Stück wieder ranarbeiten und werde wohl erst wieder im März an meine alten Leistungen anknüpfen können." Die 26-Jährige hatte wegen einer Viruserkrankung seit der WM im Sommer 2009 in Rom keinen Wettkampf mehr bestritten. In Berlin schwimmt sie ihre Paradestrecken 50 und 100m Freistil.

Weitere Starts in diesem Jahr plant Steffen bei den deutschen Kurzbahn-Meisterschaften in Wuppertal (11. bis 14. November) und der Kurzbahn-EM in Eindhoven (25. bis 28. November). "Die Kurzbahn-WM werde ich dagegen wahrscheinlich sausen lassen, weil sie nicht in meinen Trainingsplan passt", sagte Steffen. Die WM findet vom 15. bis 19. Dezember in Dubai statt.

In ihrer langen Zwangspause habe sie unter anderem festgestellt, "dass mit dem Alter die Regeneration immer mehr ein Thema wird. Ich muss immer mehr darauf achten, dass ich nicht einfach so drei Wochen am Stück trainieren kann, ohne Physiotherapie mit Massagen und stabilisierenden Übungen."

Ihr Lebensgefährte und Schwimmkollege Paul Biedermann habe sie deshalb vor einer möglichen Enttäuschung in Berlin gewarnt. "Er sagte: Britta, du könntest ganz schön auf die Nase kriegen", erzählte Steffen. Biedermann habe einen sehr hohen Anteil an ihrem persönlichen Glück: "Und was ich besonders schön an unserer Situation finde: Paul und ich haben ein gemeinsames Ziel, die Olympischen Spiele 2012. Das schweißt zusammen."

© SID

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