Schwimmen National
"Zweite Haut" kann für Warnecke teuer werden

Der Deutsche Schwimm-Verband (DSV) hat Weltmeister Mark Warnecke eine satte Strafe angedroht. Sollte der Routinier bei der WM in Melbourne seinen selbst entwickelten Schwimmanzug tragen, ist eine Geldbuße fällig.

Sollte Mark Warnecke bei den Weltmeisterschaften in Melbourne (17. März bis 1. April) auf seinen selbst entwickelten Schwimmanzug zurückgreifen, kann sich der Weltmeister warm anziehen. Der Deutsche Schwimm-Verband (DSV) hat dem 36-Jährigen für diesen Fall ein saftiges Bußgeld angedroht.

"Wir haben einen Ausrüster"

"Das ist eine Reaktion auf das, was er angekündigt hat. Es wäre hochgradig verbandsschädigend und geht grundsätzlich nicht, denn wir haben einen Ausrüster", sagte DSV-Generalsekretär Jürgen Fornoff. Eine Vereinbarung über das Tragen der Anzüge vom DSV-Ausrüster adidas werde mit allen Athleten obligatorisch vor den Großveranstaltungen getroffen. Laut Sport Bild soll sich das vom Verband angesetzte Bußgeld auf 500 000 Euro belaufen.

Fornoff erklärte, die mögliche Strafe sei "eine fürsorgliche Erinnerung an Marks Pflichten. Die Strafe muss in einer Kategorie sein, die wehtut." Antje Buschschulte war nach den Olympischen Spielen 2004 in Athen beispielsweise zu einer Strafe von knapp 8 000 Euro verdonnert worden, da sie keinen Anzug des DSV-Ausrüsters getragen hatte.

Die Sport Bild berichtete am Mittwoch zudem, der Verband schulde Warnecke noch Geld. "Es ist leider noch eine Rechnung von 1 500 Euro offen", wird Warnecke zitiert. Das Geld habe er 2004 für Trainingsmaßnahmen vorgestreckt.

© SID

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