Schwimmen Olympia
Japaner dürfen in "Wunderanzug" starten

Die japanischen Schwimmer dürfen bei den Olympischen Spielen nun doch im neuen Anzug des Herstellers Speedo starten. Die Bindung an den Team-Sponsor wurde damit aufgehoben.

Japans Schwimmer haben nach langen Diskussionen die freie Wahl und dürfen bei den Olympischen Spielen in Peking im neuen "Wunderanzug" an den Start gehen. Im Gegensatz zum Deutschen Schwimm-Verband (DSV) hob der japanische Verband die Bindung an den Team-Sponsor auf.

Japans Top-Schwimmer um Olympiasieger Kosuke Kitajima, der am Wochenende in Tokio einen Weltrekord über 200m Brust aufstellte, hatten nach der "Rekord-Flut" mit dem "LZR Racer" vom australischen Hersteller Speedo gefordert, bei Olympia auch in diesem Modell antreten zu dürfen. Kitajima hatte mit seiner Bestmarke von Tokio in dem Anzug selbst das stärkste Argument geliefert.

Nachdem in dem Anzug im Frühjahr allein 38 von 42 Weltrekorden erzielt worden waren, überarbeiteten die anderen Hersteller ihre Olympia-Modelle. Auch einige deutsche Schwimmer wie Thomas Rupprath hatten gefordert, in dem Anzug bei Olympia starten zu dürfen. Nach erfolgreichen Tests mit dem neuen Modell von DSV-Ausstatter adidas zuletzt in Monte Carlo ist die freie Anzugwahl für die Deutschen aber endgültig vom Tisch.

© SID

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