Schwimmen Olympia
Sullivan verpasst Weltrekord in Sydney

Eamon Sullivan löste das Ticket für Olympia auf 100-m-Freistil. Dabei verpasste der Australier den Weltrekord um zwei Hundertstelsekunden. Er siegte vor Target und Lauterstein.

Knapp verpasste der australische Staffel-Weltmeister Eamon Sullivan den Weltrekord bei den Olympia-Ausscheidungen in Sydney, ihm fehlten nur zwei Hundertstelsekunden zur 100-m-Freistil-Bestmarke. Der 22 Jahre alte frühere 50-m-Weltrekordler sicherte sich das Olympiaticket in 47,52 Sekunden vor Matthew Target (48,36) und Andrew Lauterstein (48,57), nachdem er bereits im Halbfinale in 47,55 Sekunden geglänzt hatte.

"Wenn man zwei 47er-Zeiten binnen 24 Stunden schwimmt, kann man nicht verstehen, warum es mit dem Rekord nicht geklappt hat", sagte Sullivan. Den Weltrekord hält seit seinem WM-Sieg in 47,50 Sekunden am vergangenen Wochenende in Eindhoven der Franzose Alain Bernard, der Sullivan in den Niederlanden auch als 50-m-Weltrekordler abgelöst hatte.

In glänzenden 2:09,51 Minuten entschied Brenton Rickard die 200m Brust für sich, derweil Staffel-Olympiasiegerin Jessicah Schipper über 200m Schmetterling bis zur letzten Wende auf Weltrekordkurs schwamm. Dann erlebte die Doppel-Weltmeisterin von Melbourne einen Einbruch und blieb bei ihrem Sieg in 2:06,82 Minuten um 1,42 Sekunden über der von ihr selbst gehaltenen Weltrekordmarke. Bei den Olympia-Trials in der Ostküsten-Metropole hat es bislang schon drei Weltrekorde gegeben.

© SID

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