Schwimmen Weltcup
Bal kratzt in Sydney an Ruppraths Weltrekord

Der Weltrekord über 50m Rücken von Thomas Rupprath stand auf der Kippe, gefallen ist er aber nicht. Randall Bal hat die Bestmarke des deutschen Vorzeige-Schwimmers beim Kurzbahn-Weltcup in Sydney nur knapp verpasst.

Thomas Rupprath musste kurzzeitig um seinen Weltrekord über 50 Meter Rücken zittern, am Ende aber durfte der Rostocker aufatmen. Randall Bal (USA) hat die Bestmarke Ruppraths beim Kurzbahn-Weltcup in Sydney nur knapp verpasst. In 23,42 Sekunden kam Bal der Bestmarke (23,27) bis auf 15 Hundertstel nahe. Zudem siegte Bal auch über 100m (50,78) und 200m Rücken (1:51,78) und baute damit seine Führung im mit insgesamt 1,124 Mill. Dollar dotierten Weltcup weiter aus.

Australische Übermacht

Bei den Frauen liegt weiter Olympiasiegerin und Weltmeisterin Natalie Coughlin (USA) vorn, die in Sydney allerdings nicht am Start war. Von den 34 Entscheidungen gingen insgesamt 19 an Gastgeber Australien.

Aus dem vierköpfigen Nachwuchs-Team des Deutschen Schwimm-Verbandes (DSV) qualifizierte sich lediglich Hendrik Feldwehr (Bremen) für ein Finale. Dort belegte er über 50m Brust Rang acht (28,75).

Glanzlichter setzten die einheimischen Weltmeisterinnen Leisel Jones und Lisbeth Lenton. Dreifach-Weltmeisterin Jones fehlten über 50m Brust in 30,03 Sekunden nur 13 Hundertstelsekunden, um die drei Jahre alte Bestmarke ihrer Landsfrau Jade Edmistone (29,90) zu knacken. In 1:04,37 Minuten blieb Leisel Jones über 100m Brust um 51 Hundertstelsekunden über ihrem eigenen Weltrekord. Über 200m Brust siegte sie in 2:20,84 Minuten, konnte aber ihren eigenen Weltrekord (2:17,75) nicht gefährden.

Auch Lenton scheitert knapp am Weltrekord

Die fünffache Weltmeisterin Lisbeth Lenton blieb über 100m Freistil mit 52,20 Sekunden genau eine halbe Sekunde über ihrem Weltrekord. 39 Hundertstelsekunden fehlten ihr in 23,98 Sekunden über 50m Freistil zur Bestzeit der Schwedin Therese Alshammar. Gar nur 23 waren es mit 25,56 Sekunden über 50m Schmetterling zum Weltrekord von Anna-Karin Kämmerling (Schweden).

Außerdem siegte Lenton über 200m Freistil (1:54,22), erteilte aber einem Start über die "Königsdisziplin" bei Olympia im kommenden Jahr eine Absage.

Fortgesetzt wird der Weltcup mit drei Meetings in Europa. Auftakt ist am kommenden Wochenende in Moskau (9./10. November), gefolgt von Stockholm (13./14. November) und Berlin (17./18. November) als deutsche Station.

© SID

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