Schwimmen Weltcup: DSV-Schwimmer trumpfen bei Kurzbahn-Weltcup auf

Schwimmen Weltcup
DSV-Schwimmer trumpfen bei Kurzbahn-Weltcup auf

Die Athleten des Deutschen Schwimm-Verbandes haben beim Kurzbahn-Weltcup in Belo Horizonte (Brasilien) sechs Siege verbuchen können. Thomas Rupprath feierte zwei Erfolge, kam in der Gesamtwertung aber nur auf Rang fünf.

Die Athleten des Deutschen Schwimm-Verbandes (DSV) haben beim Kurzbahn-Weltcup in Belo Horizonte (Brasilien) mit insgesamt sechs Siegen überzeugt, die Podestplätze in der Gesamtwertung aber knapp verfehlt. Das nur vierköpfige DSV-Team konnte im Freibad des "Minas Tennis Club" von Belo Horizonte sechs erste, sechs zweite und zwei dritte Plätze verbuchen.

Thomas Rupprath gelingt Doppelerfolg

Am erfolgreichsten war Thomas Rupprath aus Hannover, der zweimal auf Rang eins landete, in der Gesamtwertung aber nur Fünfter wurde. "Zum Sieg hätte ich einen Fabel-Weltrekord erzielen müssen", meinte der 28-Jährige und begnügte sich auf seiner Weltrekordstrecke über 50m-Rücken mit dem Erfolg in 24,17 Sekunden. Außerdem war er auch über 100m-Rücken (52,30) nicht zu schlagen. Dazu kamen noch drei zweite und ein dritter Rang.

Nur hauchdünn verpasste Janine Pietsch mit ihrem Sieg über 50m-Rücken den dritten Platz in der Gesamtwertung. Am Ende fehlten der Ingolstädterin als Vierte nur 15 Hundertstelsekunden. "Vor allem beim Rückenschwimmen hat man unter freiem Himmel einfach seine Probleme. Auch sind Finals am frühen Morgen nicht leistungsfördernd", haderte Pietsch ein wenig mit den Umständen in und sah sich um ihre Chance beraubt, sich in der Gesamtwertung unter den ersten Drei zu platzieren. Neben den 50m- Rücken gingen auch die 100m-Rücken (1:01,14) an die 23 Jahre alte Bürokauffrau. Nach neunmonatiger Verletzungspause zeigte sich auch Nicole Hetzer (Burghausen) bei ihrem Comeback in guter Form und siegte über 200m (2:13,88) und 400m-Lagen (4:41,59).

Neethling und Alshammar holen Weltcup-Gesamtsieg

In der Gesamtwertung war wie schon im Vorjahr Ryk Neethling (Südafrika) erfolgreich, der dafür vom Schwimm-Weltverband Fina einen Scheck in Höhe von 50 000 Dollar erhielt. Platz zwei belegte der Ukrainer Oleg Lisogor vor Peter Marshall (USA). Bei den Frauen sicherte sich Therese Alshammar (Schweden) erstmals den Weltcup-Gesamtsieg. Dahinter folgte ihre Landsfrau und Vorjahressiegerin Anna-Karin Kammerling und Marleen Veldhuis (Niederlande).

Von diesem "Six-Pack" war lediglich Ryk Neethling beim Finale noch am Start. Die Fina will nun bei einem Meeting am Rande der Kurzbahn-Weltmeisterschaften in Shanghai (5. bis 9. April) über einen neuen Modus diskutieren und entscheiden.

© SID

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