Schwimmen Weltcup
Marshall schwimmt zu zweitem Weltrekord

Nach seinem Weltrekord über 100m Rücken am Dienstag hat Peter Marshall beim Kurzbahn-Weltcup in Stockholm nun auch über die 50m-Distanz eine neue Weltbestleistung aufgestellt.

Cameron van der Burgh (Südafrika) und Marieke Guehrer (Australien) ist der Gesamtsieg im diesjährigen Kurzbahn-Weltcup kaum noch zu nehmen. Vor dem Finale am Wochenende in Berlin (15./16. November) führt van der Burgh dank eines Weltrekordes über 50 m Brust (25,94) am Dienstag bei der vorletzten Station in Stockholm das Feld im Kampf um den 100. 000-Dollar-Siegerscheck fast uneinholbar an.

24 Stunden später begnügte er sich beim Sieg über 100 m Brust mit 57,06 Sekunden und blieb um 18 Hundertstelsekunden über seinem Weltrekord vom vergangenen Sonntag. Auch die Australierin Marieke Guehrer verteidigte mit einem zweiten Rang über 50 m Schmetterling in 25,37 Sekunden ihren beruhigenden Vorsprung vor der Konkurrenz im Kampf um den Gesamtsieg.

Erneut Weltrekord schwamm Peter Marshall aus den USA, der über 50 m Rücken in 23,05 Sekunden die erst 17 Tage alte Marke des Australiers Robert Hurley um 19 Hundertstelsekunden verbesserte. Erst am Dienstag hatte Marshall in Stockholm mit 49,94 Sekunden über die 100-m-Distanz für einen Weltrekord gesorgt.

Für einen weiteren Weltrekord sorgte auf ihrer Hausbahn im "Eriksdalbadet" Therese Alshammar. Die Schwedin blieb über 50 m Schmetterling in 25,31 Sekunden um genau eine Hundertstelsekunde unter der Marke der Australierin Felicity Galvez vom April. Über 100 m Lagen verbesserte die Finnin Hanna-Maria Seppälä ihren eigenen Europarekord um 53 Hundertstelsekunden auf 59,07 Sekunden.

In glänzender Verfassung zeigte sich drei Tage vor dem Heimspiel in Berlin Paul Biedermann (Halle/Saale). Der Europameister auf der Langbahn verfehlte in 1:43,46 Minuten seinen eigenen deutschen Rekord über 200 m Freistil nur um sieben Hundertstelsekunden. Sieger wurde der Tunesier Oussama Mellouli (1: 42,86).

© SID

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