Schwimmen Weltcup
Mini-Aufgebot des DSV enttäuscht in Moskau

Beim Kurzbahn-Weltcup in Moskau haben die deutschen Schwimmer auf der ganzen Linie enttäuscht. Am zweiten Wettkampftag konnte sich keiner der DSV-Vertreter für die Finalläufe qualifizieren.

Das ohne seine Stars angetretene vierköpfige Team des Deutschen Schwimm-Verbandes (DSV) war beim Kurzbahn-Weltcup in Moskau am zweiten Tag weitgehend chancenlos. Kein DSV-Vertreter konnte sich für eines der 17 Finals qualifizieren. Somit stellt der vierte Platz von Dorothea Brandt (Berlin) am ersten Tag über 50m Freistil das beste Ergebnis dar.

Am Donnerstag enttäuschte Kurzbahn-Europameisterin Janne Schäfer (Wolfsburg) und verfehlte über 50m Brust das Finale als Neunte mit 32,24 Sekunden um drei Hundertstelsekunden. Fünf waren es bei dem Neu-Potsdamer Johannes Dietrich nach 22,65 Sekunden über 50m Freistil als Zehnter.

Lisogor verpasst Europarekord

Eine gute Vorstellung bot erneut Oleg Lisogor. Der Ukrainer siegte über 100m Brust in 58,26 Sekunden, verpasste aber seinen Europarekord, den er am vergangenen Sonntag beim Arena-Weltcup in Berlin aufgestellt hatte, um 59 Hundertstelsekunden. Bei den Frauen sorgte die Lokalmatadorin Anastasja Iwanenko mit 4:34,85 Minuten über 400m Lagen für die beste Leistung.

Nach den drei Weltcups in Europa dürfte Ryk Neethling (Südafrika) der Gesamtsieg und die 50 000-Dollar-Prämie bei den beiden ausstehenden Meetings in New York (3./4. Februar) und dem Finale in Belo Horizonte in Brasilien (10. bis 12. Februar) kaum mehr zu nehmen sein. Thomas Rupprath (Hannover) liegt derzeit auf Rang drei, der noch 20 000 Dollar einbringt.

Wesentlich spannender ist die Entscheidung dagegen bei den Frauen. Therese Alshammar (Schweden) führt mit nur einem Punkt Vorsprung vor ihrer Landsfrau Anna-Karin Kammerling. Selbst Janine Pietsch (Ingolstadt) hat als derzeit Vierte noch gute Chancen auf den Gesamtsieg.

© SID

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