Schwimmen WM
Fina mit Lob für Hamburgs WM-Konzept

Der Schwimm-Weltverband Fina hat das Konzept der Stadt Hamburg für die Ausrichtung der WM 2013 gelobt. "Hamburg hat eine starke Bewerbung gezeigt", sagt Fina-Direktor Marculescu.

Mit Lob für das Gesamtkonzept, aber auch ein wenig Skepsis gegenüber der Fußball-Arena als Wettkampfstätte hat der Schwimm-Weltverband Fina auf die Hamburger Bewerbung für die 15. Weltmeisterschaften 2013 reagiert. "Hamburg hat eine starke Bewerbung gezeigt. Besonders die Unterstützung von Verband, Stadt und Politik gefällt mir sehr gut", sagte Fina-Direktor Cornel Marculescu bei einem Informationsbesuch in der Hansestadt: "Wir haben sehr gute Bedingungen vorgefunden.

Ob sich der Funktionär mit den Plänen, das Fußballstadion am Volkspark für die Wettkämpfe einzusetzen, anfreunden kann, scheint jedoch offen. Sollte dies nicht der Fall sein, hat der Deutsche Schwimm-Verband (DSV) aber die direkt neben der Spielstätte des Fußball-Bundesligisten Hamburger SV gelegene Multifunktionsarena als Schauplatz in der Hinterhand. "Es gibt zwei Optionen. Wenn die Entscheidung zu Gunsten Hamburgs fällt, werden wir sehen, was die bessere Wahl ist", meinte Marculescu.

"Wir wollen die Veranstaltung auf ein anderes Level bringen"

DSV-Präsidentin Christa Thiel ist optimistisch, die Fina von den Wettkämpfen im Stadion vor 25 000 Zuschauern überzeugen zu können: "Natürlich ist das Vorhaben sehr herausfordernd und eine Vision, die manchem momentan vielleicht schwer umsetzbar erscheint. Aber wir wollen die Veranstaltung auf ein anderes Level bringen. Entscheidend ist vor allem, dass wir mit unserer Bewerbung erfolgreich sind. Dann können wir noch Überzeugungsarbeit leisten."

Die Voraussetzungen dafür habe man durch die "saubere und durchdachte" Präsentation vor der Fina geschaffen. "Es kam gut an, dass alle politischen und sportlichen Ebenen die Bewerbung unterstützen. Alles war generalstabsmäßig vorbereitet. Wir haben getan, was wir tun konnten", sagte Thiel.

Die Fina-Delegation reist in den kommenden Tagen in die anderen Bewerberstädte Moskau und Dubai. Die Vergabe findet am 18. Juli im Rahmen der WM in Rom statt. "Das Rennen ist offen", meinte Thiel.

© SID

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