Schwimmen WM
Langstreckenschwimmer nehmen WM-Gold ins Visier

Mit einem fünfköpfigen Team startet der Deutsche Schwimm-Verband (DSV) heute in die Langstrecken-WM in Neapel. Angeführt wird das Aufgebot von Doppel-Europameister Thomas Lurz und Angela Maurer.

Vier Wochen nach sieben Mal Edelmetall bei den Europameisterschaften im Plattensee gehen Deutschlands Langstreckenschwimmer ab heute bei den Weltmeisterschaften in der Bucht von Neapel auf Medaillenjagd (29. August bis 3. September). Sieghoffnungen im fünfköpfigen Team des Deutschen Schwimm-Verbandes (DSV) sind die Doppel-Europameister Thomas Lurz (Würzburg) und Angela Maurer (jetzt Mainz).

Nur ein Start für Kamrau-Corestein

Lediglich über fünf Kilometer am Start ist Deutschlands Langstrecken-Ass Britta Kamrau-Corestein (Rostock). Nach ihrer Disqualifikation bei den deutschen Meisterschaften über zehn Kilometer verlor die Vize-Weltmeisterin auch das mannschaftsinterne Duell um den zweiten Startplatz bei der EM in Ungarn gegen Stefanie Biller (Burghausen).

"Freiwillig lasse ich keinen vorbei. Aber zu gewinnen ist schwer", sagt Thomas Lurz, der über fünf Kilometer als Titelverteidiger an den Start geht und mit dem zweifachen EM-Medaillengewinner Christian Hein (Mainz) starke Konkurrenz im eigenen Lager hat. "Nur vier Wochen Pause sind einfach zu knapp, um die Form neu aufzubauen. Ich hoffe, dass ich sie konservieren konnte", sagt der 26 Jahre alte Würzburger, der auch über die neue olympische Disziplin zehn Kilometer als Vizeweltmeister Edelmetall will.

Beste Aussichten für Maurer

Angela Maurer, die nach ihrer Babypause ein glänzendes Comeback feierte, hat über zehn und 25 Kilometer nach dem Rücktritt der niederländischen Doppel-Weltmeisterin Edith van Dijk gute Chancen, dies gilt aber auch für die EM-Dritte Stefanie Biller.

Bei der WM im Vorjahr in Montreal gewann das DSV-Team einen Titel, zweimal Silber und einmal Bronze durch Thomas Lurz und Britta Kamrau-Corestein (Rostock).

Für die noch freien Startplätze bei der nächsten WM 2007 in Melbourne (17. März bis 1. April) hat der DSV eine Qualifikation beim Weltcup-Finale am 15. Oktober in Setubal/Portugal angesetzt. Dort kämpfen Kamrau-Corestein, Maurer und Biller um je ein Ticket über fünf und zehn Kilometer.

© SID

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