Schwimmen WM
Liebs schwimmt über 200m auf Rang acht

Bei der Kurzbahn-WM in Schanghai hat Annika Liebs über 200m Rücken den achten Platz belegt. Gold ging an Margaret Hoelzer. Thomas Rupprath hat unterdessen als Zweitschnellster das Finale über 50m Rücken erreicht.

Die EM-Dritte Annika Liebs hat bei den 8. Kurzbahn-Weltmeisterschaften in Schanghai über 200m Rücken Platz acht belegt. Die 26 Jahre alte Würzburgerin blieb im Endlauf in 2:09,02 Minuten über ihrer Zeit aus dem Vorlauf, in dem sie sich noch als Vierte für das Finale qualifiziert hatte.

Gold holte sich die US-Amerikanerin Margaret Hoelzer (2:05,29), die damit ihren Titel erfolgreich verteidigte. Silber ging an die Australierin Tayliah Zimmer (2:05,99) vor der Neuseeländerin Hannah Mclean (2:06,96).

Rupprath als Zweitschnellster im Finale über 50m Rücken

Mit Wut im Bauch wahrte Thomas Rupprath die Chance auf eine erfolgreiche Titelverteidigung. Auf seiner Weltrekordstrecke 50m Rücken zog der Schwimm-Profi aus Hannover als Zweiter ebenso wie Youngster Helge Meeuw auf Rang drei ins Finale ein und sorgte einen Tag nach seinem unglücklichen vierten Platz über 100m Schmetterling für eine gelungene Frustbewältigung.

Rupprath konnte nach seiner Trotzreaktion zufrieden sein. "Ich möchte wenigstens eine Medaille mit nach Hause nehmen. Wenn sie dann golden schimmert, wäre es umso schöner", meinte der 29-Jährige. In 24,20 Sekunden war der Hannoveraner zwar langsamer als am Vormittag im Vorlauf, musste aber nur den aktuellen 100-m-Champion Matthew Welsh aus Australien (24,17) knapp vor sich dulden.

Meeuw bestätigte mit einer Hundertstel Rückstand auf Rupprath seine starke Form. Am Donnerstag hatte der 21-Jährige aus Wiesbaden bereits mit Bronze über die doppelte Distanz für eine große Überraschung gesorgt.

Liebs bleibt indes nur noch die Hoffnung auf die 200m Freistil zum Abschluss am Sonntag. Auf dieser Strecke war sie vor zwei Wochen auf der Langbahn in 1:58,78 Minuten eine Weltklasse-Zeit geschwommen - so schnell war seit Franziska van Almsick keine deutsche Schwimmerin mehr.

Pietsch selbstbewusst

Mit gestärktem Selbstbewusstsein geht Janine Pietsch nach ihrem ersten internationalen Titel mit deutschem Rekord über 100m Rücken in die Vorläufe und Halbfinals über die halbe Distanz am Samstag. In der "Magnolienblüte" von Schanghai will sich die 21-Jährige aus Ingolstadt mit Doppel-Gold schmücken: "Der Sieg und die supergeile Zeit sind sehr gutes Omen. Meine Top-Motivation ist ohnehin immer, Rekorde zu jagen und Medaillen zu gewinnen."

© SID

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