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Scorpions stechen auch am Seilersee zu

Die Hannover Scorpions bleiben in der DEL das Team der Stunde. Der Spitzenreiter feierte bei den Iserlohn Roosters einen 3:2-Erfolg im Penaltyschießen und landete damit den sechsten Sieg im sechsten Spiel.

In der Deutschen Eishockey-Liga (DEL) bleiben die Hannover Scorpions weiterhin das Maß aller Dinge. Beim Tabellen-Vorletzten Iserlohn Roosters gelang den Niedersachsen am Sonntag ein 3:2 (1:1, 0:0, 1:1, 1:0) nach Penaltyschießen und damit der beste Saisonstart eines DEL-Klubs seit sieben Jahren. Der Erfolg war für Hannover der sechste Sieg am sechsten Spieltag. Als letztes Team war in der Spielzeit 1998/99 Nürnberg mit sechs Erfolgen in die Saison gestartet. Hannover kann nun Jagd auf den DEL-Start-Rekord machen - diesen hat bisher noch der EV Landshut mit acht Siegen zum Auftakt der Spielzeit 1995/96 inne.

Meister schlägt "Vize"

Zudem bauten die Scorpions ihren Vorsprung an der Tabellenspitze auf sechs Punkte aus. Sie profitierten vom 5:3 (1:2, 2:0, 2:1) der Eisbären Berlin, die im Duell Meister gegen "Vize" den Rekorchampion Adler Mannheim bezwangen. Wie die Frankfurt Lions nach dem 2:3 (0:1, 2:2, 0:0) bei den Krefeld Pinguinen hat das Duo nun zwölf Punkte auf dem Konto.

Unterdessen haben sich die Kölner Haie eindrucksvoll für die bisher schwachen Heimauftritte rehabilitiert. Der Ex-Meister setzte sich gegen die Nürnberg Ice Tigers 8:2 (4:0, 2:1, 2:1) durch, nachdem er die ersten beiden Partien auf eigenem Eis gegen Ingolstadt (3:4) und Mannheim (2:3) jeweils verloren hatte. Durch den Erfolg zogen die Kölner an den nun punktgleichen Franken (beide neun Zähler) vorbei.

DEG rutscht in Duisburg aus

Dagegen hat Westrivale DEG Metro Stars trotz einer 2:0-Führung auch das dritte Auswärtsspiel verloren und den Sprung auf Platz zwei verpasst. Die Düsseldorfer unterlagen im Derby bei Aufsteiger Füchse Duisburg 2:5 (1:0, 1:3, 0:2). Nicht aus der Krise kommen dagegen die Hamburg Freezers, die mit dem 1:4 (0:1, 1:2, 0:1) bei den Augsburger Panthern die fünfte Niederlage im sechsten Spiel kassierten und damit sogar auf den letzten Tabellenplatz abfielen. Das bisherige Schlusslicht Kassel Huskies bezwang den ERC Ingolstadt 2:1 (0:0, 1:0, 1:1).

Hannover erwischte durch Shawn Heins (5.) einen Start nach Maß, den Iserlohn durch Mark Etz schnell konterte (7.). Die Iserlohner Führung durch Michael Wolf (44.) egalisierte Brad Tapper (50.), ehe Mike Green den entscheidenden Penalty für die Scorpions verwandelte.

Die Partie in Berlin wogte zunächst hin und her. Erst führten die Eisbären durch Kelly Fairchild (5.). Dann drehten die Adler das Spiel zunächst durch Steve Kelly (10.) und Fabio Carciola (16.), dann wieder die Eisbären durch Micki Dupont (27.) und Denis Pederson (31.). Nachdem Carciola erneut ausgeglichen hatten (48.), sorgten Steve Walker (50.) und Florian Busch (60.) für die Entscheidung.

Lewandowski treffsicherster Kölner

Überragender Akteur der Kölner war Nationalspieler Eduard Lewandowski, der mit dem 1:0 (6.) den Sieg einleitete und zwei weitere Treffer folgen ließ (17./31.). Die weiteren Tore erzielten Sebastian Furchner (6.), Stephane Julien (13.), Ivan Ciernik (35.), Lasse Kopitz (47.) und Daniel Hatterscheid (57.). Für Nürnberg trafen Brian Swanson (36.) und Colin Beardsmore (52.).

Für Düsseldorfs Führung in Duisburg sorgten Todd Reirden (7.) und Florian Jung (29.). Doch zweimal der Ex-Düsseldorfer Trond Magnussen (32./33.) und Radek Vit (33.) drehten die Partie innerhalb von nur 63 Sekunden. Abermals Magnussen (46.) und Vit (58.) bauten das Ergebnis im Schlussdrittel aus.

© SID

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