Segeln America's Cup
Alinghi meldet sich zurück

Titelverteidiger Alinghi hat im Finale des 32. America's Cup gegen das Team New Zealand in der "best-of-nine"-Serie zum 2:2 ausgeglichen. Neuseeland legte allerdings nach dem Rennen Protest ein.

Titelverteidiger Alinghi hat in der "best-of-nine"-Serie beim 32. America's Cup den 2:2-Ausgleich perfekt gemacht. Die Schweizer müssen nach einem Protest vom Team New Zealand allerdings um die Wertung ihres zweiten Sieges bangen. Nach zuvor zwei Niederlagen in Folge distanzierten die Eidgenossen den Herausforderer am Mittwoch um 30 Sekunden. Das fünfte Rennen findet am Freitag (15.00 Uhr) statt.

Nach Ansicht der "Kiwis" verstießen die Schweizer bei dem Erfolg am Mittwoch mit ihrer Großsegel-Aufhängung gegen die Regularien. Der Protest wird am rennfreien Donnerstag (11.00 Uhr) verhandelt. Möglicherweise kommen die Eidgenossen aber auch mit einer Geldstrafe davon.

Schümann: "Freude ist riesengroß"

"Die Freude über den Erfolg ist riesengroß. Wir sind so gesegelt, wie wir es schon vorher hätten tun können und haben das richtige Muster gefunden", sagte Alinghi-Sportdirektor Jochen Schümann aus Penzberg: "Wir haben zwar zwei mögliche Siege aus der Hand gegeben. Aber jetzt können wir es besser machen."

In der vierten Wettfahrt zeigte sich Alinghi von den beiden vorherigen Schlappen gut erholt und fuhr einen fast ungefährdeten Start-Ziel-Sieg ein. Nach gutem Rennbeginn ließen die als Favorit in den Vergleich gegangenen Schweizer die Neuseeländer kaum einmal auf mehr als eine Bootslänge herankommen. Die taktischen Fehler vom Dienstag wurden nicht wiederholt.

Die äußeren Bedingungen machten den Seglern dieses Mal keinen Strich durch die Rechnung. Am Vortag hatten wechselnde Winde für eine zweistündigen Startverzögerung gesorgt, auch während des Rennens waren kaum stabile Bedingungen vorhanden. Alinghi-Eigner Ernesto Bertarelli hatte daraufhin die Wettfahrtleitung scharf kritisiert. "Das dritte Rennen war ein Glücksspiel wie in Las Vegas und hätte unter diesen Umständen eigentlich nicht stattfinden dürfen", meinte der 41-Jährige.

© SID

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