Segeln America's Cup
Alinghi-Ultimatum sorgt für Unmut bei Oracle

Die Fronten im Rechtsstreit zwischen der Alinghi und dem US-Team BMW Oracle Racing haben sich wieder verhärtet. Die Amerikaner reagierten verärgert auf die Aufforderung, bis Freitag eine klare Position zu beziehen.

Die Hoffnung auf das ersehnte Ende im Rechtsstreit zwischen der Alinghi und dem US-Team BMW Oracle Racing hat einen kräftigen Dämpfer erhalten. Die Amerikaner reagierten verärgert auf die Aufforderung der Schweizer, bis Freitag eine klare Position hinsichtlich einer Teilnahme am 33. America's Cup zu beziehen. "Dies ist höchst erstaunlich und enttäuschend", so Sprecher Tom Ehman.

Damit sind die für kommenden Juni geplanten ersten Vorregatten ebenso gefährdet wie die Durchführung des Finales im Jahr 2009. Beide Seiten hätten sich bereits "mündlich über die meisten Punkte für eine Lösung geeinigt, nur um dann von Alinghi mitgeteilt zu bekommen, dass der Deal geplatzt sei", so Ehman weiter. "Wir hoffen, dass sie ihre Haltung noch einmal überdenken und sind für weitere Verhandlungen offen, bevor der Gerichtsentscheid kommt, der nun jeden Tag eintreffen könnte."

Die Alinghi hatte zuvor ihren Kontrahenten aufgefordert, zu den aktuellen Geschehnissen Position zu beziehen. "Nach der Veröffentlichung der neuen Bootsklasse ist es an der Zeit, die Pläne bezüglich einer Teilnahme am America's Cup zu verdeutlichen", schrieben die Schweizer in einem Brief. Dies solle bis Freitag, 17 Uhr New Yorker Zeit geschehen. Mögliche Folgen bei einer Missachtung dieses Ultimatums nannte der Titelverteidiger allerdings nicht.

© SID

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