Segeln America's Cup
Auch Luna Rossa spielt auf Zeit

Die italienische Luna Rossa hat Ambitionen auf eine vierte Teilnahme am America's Cup angemeldet. Syndikatschef Patrizio Bertelli will zunächst aber abwarten, "ob der Cup in Europa bleibt oder nach Neuseeland abwandert."

Für das italienische Team Luna Rossa soll das bittere 0:5 im Herausforderer-Finale gegen Neuseeland noch nicht das Ende gewesen sein. Eine erneute Kampagne macht Syndikatschef Patrizio Bertelli allerdings wie fast alle europäischen Teams von der Zukunft des Wettbewerbs abhängig: "Wir müssen abwarten, ob der Cup in Europa bleibt oder nach Neuseeland abwandert", so der italienische Unternehmer.

Zudem hat Bertelli klare Erwartungen an die 33. Auflage des Wettbewerbs. Allen voran kämpft der Luna-Rossa-Boss gegen einen Zwei-Jahres-Rhythmus und spricht sich für den längern, traditionellen Zyklus von vier Jahren aus. "Alles andere würde dem Cup das Gefühl eines einmaligen Ereignisses nehmen", so der 61-Jährige. Das Prinzip der Vorregatten (Acts) solle dagegen beibehalten werden.

. Bertelli, der 2003 das Ende der Luna Rossa verkündet hatte und dann doch weitermachte, ist mit drei absolvierten Kampagnen ein alter Hase im Cup-Zirkus. Größter Erfolg der Luna Rossa war der Einzug ins America's-Cup-Finale von 2000, wo es ein deutliches 0:5 gegen das Team New Zealand gab. In Valencia überraschten die Italiener zuletzt durch ein 5:1 gegen BMW Oracle Racing im Halbfinale der Herausforderer-Runde.

© SID

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