Segeln America´s Cup
Bank erreicht "Traumfinale" gegen Gilmour

Skipper Jesper Bank vom United Internet Team Germany ist beim Match Race Germany vor Langenargen ins Finale eingezogen. Dort wartet der Titelverteidiger und Weltranglistenerste Peter Gilmour aus Australien.

Der Skipper vom United Internet Team Germany, Jesper Bank, hat seinen Co-Favoritenstatus im Match Race Germany eindrucksvoll bestätigt. Der Skipper der ersten deutschen America´s Cup-Kampagne in der 155-jährigen Geschichte des Wettbewerbs zog am Sonntag mit einem 3:1 Sieg über den Finnen Staffan Lindberg ins Finale des deutschen Grand Prix ein.

"Traumfinale" gegen Gilmour

Somit kommt es zu einem "Traumfinale" zwischen Bank und dem Weltranglistenersten Peter Gilmour. Der dreimalige australische Matchrace-Weltmeister setzte sich ebenfalls am Sonntag mit 3.5:-0.5 Punkten gegen den Briten Ian Williams durch.

Den ungewöhnlichen Punktstand verursachte eine heftige Kollision zwischen Peter Gilmour und Ian Williams. Zwar hatte der englische Steuermann den Zusammenstoß durch eine Regelwidrigkeit verursacht, doch Gilmour versäumte es, die Kollision vorschriftsmäßig zu vermeiden. Deswegen entschied die Internationale Jury unter Vorsitz des Australiers John Standley, dass beiden Teams jeweils ein halber Punkt von ihrem Konto abgezogen wird. Bei der Kollision entstand an einem der Boote ein Schaden von mehreren tausend Euro.

Gilmour will dritten Titel in Serie

Mit seinem Einzug ins Finale sicherte sich Gilmour bereits einen Tag vor Ende des deutschen Grand Prix den mit 30 000 Dollar und einem BMW X3 im Wert von 45 000 Dollar dotierten Sieg in der Matchrace-Welttour, deren Saisonfinale in einem Monat vor der italienischen Insel Elba stattfindet. Der dreimalige Weltmeister nimmt am Pfingstmontag vor Langenargen im Duell gegen Doppel-Olympiasieger Jesper Bank Kurs auf den dritten Titelgewinn in Folge am Bodensee.

Doch auch Bank hat den Titel im Visier und will sich damit für das im vergangenen Jahr verlorene Finale gegen Gilmour revanchieren. "Peter ist schlagbar und natürlich möchten wir diese Serie hier Morgen gerne einen Platz besser beenden als im vergangenen Jahr", erklärte Bank. "Wir müssen nur noch etwas besser starten, das Timing besser hinkriegen als heute. Speed und Handling sind sehr gut", so der Däne.

Richard auf Platz fünf

Am Sonntagmorgen hatten bereits die abschließenden Rennen um die Plätze fünf bis acht stattgefunden. Die Mannschaft des Franzosen Mathieu Richard gewann diese Runde vor Sten Mohr und seinem Team BMW Oracle Racing. Platz sieben im Feld der zwölf Crews aus zehn Ländern belegte der südafrikanische Shosholoza-Steuermann Ian Ainslie vor dem Russen Evgeniy Neugodnikov.

Das Match Race Germany endet am Pfingstmontag mit den Finalläufen und der Siegerehrung im mit 20 000 Euro dotierten Großen Preis von Deutschland.

© SID

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%