Segeln America's Cup
BMW Oracle hat Spithill im Blick

BMW Oracle Racing ist derzeit offiziell noch kein Herausforderer für den AC 2009, doch trotzdem sind die US-Amerikaner auf der Suche nach Verstärkungen. James Spithill soll Gerüchten zufolge neuer Skipper werden.

Zwar liegt das Hauptaugenmerk des US-Syndikats BMW Oracle Racing derzeit vor allem auf dem Rechtsstreit mit der Alinghi, trotzdem wird hinter den Kulissen eifrig an einem neuen Team gebastelt. Auch wenn das Team um CEO Russell Coutts noch gar nicht offiziell als Herausforderer geführt wird.

Nach dem Debakel beim letzten Cup gegen die Luna Rossa, als das US-Syndikat im Halbfinale der Herausforderer-Runde mit 1:5 unterging, sucht Coutts einen starken Namen auf der Position des Steuermanns. James Spithill, der mit der Luna Rossa Challenge gegen das US-Syndikat für Furore sorgte, steht auf der Oracle-Liste Gerüchten zufolge ganz oben.

Zuvor hatte BMW Oracle Dean Baker ein Angebot gemacht. "Ich habe eine Absichtserklärung unterschrieben, bis 2009 beim Team New Zealand zu bleiben", hatte Barker dem US-Syndikat jedoch eine Absage erteilt. "Das Team hat seit 2003 hart gearbeitet und viel für das Ansehen des neuseeländischen Segelsports getan. Die Schlüsselfiguren sollen bleiben, dazu gehöre auch ich", stellte Barker klar: "Ich hatte zwar einige Anfragen anderer Teams, aber ich würde gerne bleiben".

Trotzdem machen Coutts bereits Nägel mit Köpfen. So hat anscheinend der frühere Alinghi-Designer Manolo Ruiz de Elvira einen Vertrag bei BMW Oracle unterschrieben. Der Spanier bestätigte auf Nachfrage den Wechsel von den Schweizern zum US-Team, wollte zu seiner Rolle beim Oracle jedoch nichts sagen.

© SID

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