Segeln America's Cup
BMW Oracle Racing siegt vor Gericht

Im Rechtsstreit um die Austragung des 33. America's Cup hat Titelverteidiger Alinghi eine Niederlage erlitten. Der Oberste Gerichtshof in New York gab BMW Oracle Racing Recht, die Regularien müssen nun geändert werden.

Im Rechtsstreit zwischen America's-Cup-Gewinner Alinghi und Herausforderer BMW Oracle Racing ist ein Urteil gefällt worden. Der Oberste Gerichtshof in New York stimmte der Klage des amerikanischen Segel-Syndikats zu, wonach Titelverteidiger Alinghi das Regelwerk für die 33. Cup-Auflage zu einseitig gestaltet habe. Der für 2009 in Valencia geplante Wettbewerb war aufgrund der ungewissen Rechtslage ohnehin schon verschoben worden.

Zuvor war eine außergerichtliche Einigung gescheitert, nachdem beide Parteien die Angebote der Gegenseite abgelehnt hatten. BMW Oracle hatte insgesamt fünf Änderungen gefordert, insbesondere sollten ab dem 1. März 2009 Tests mit zwei Booten erlaubt sein.

Coutts: "Wir sind sehr glücklich"

"Wir sind sehr glücklich über die Entscheidung. Jetzt können sich alle wieder darauf konzentrieren, den Wettbewerb voranzutreiben", sagte Oracle-Steuermann Russel Coutts. Man werde nun das Gespräch mit den Verantwortlichen von Alinghi suchen. Wann die nächste Auflage der berühmtesten Segelregatta über die Bühne geht, ist allerdings fraglich. 2010 kommt als Austragungsjahr wegen der terminlichen Kollision mit der Fußball-Weltmeisterschaft in Südafrika wohl nicht in Frage. Somit könnte der nächste Cup erst 2011 steigen.

Alinghi hatte im Vorjahr erneut den America's Cup gewonnen und durfte daher über den Schauplatz und die Regularien des ältesten Segel-Wettbewerbs bestimmen.

© SID

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