Segeln America's Cup
Briten machen Nägel mit Köpfen

Noch besteht die Crew des neu gegründeten Teamorigin aus vielen Fragezeichen. Doch das soll ich bald ändern: Für die "Boat Show" in Southampton kündigten die Briten die Präsentation mehrerer Neuzugänge an.

Ein Boot ist da, der Heimathafen steht fest, und auch die Finanzierung ist gesichert. Was dem neu gegründeten Teamorigin noch fehlt, ist einzig eine schlagkräftige Crew. Doch das soll sich bald ändern: Auf der Southampton International Boat Show (14. bis 23. September) wollen die Briten "Neuzugänge für das Segelteam, das Designteam sowie die Landcrew präsentieren", kündigte das Syndikat an.

Die Briten, die nach eigener Zielsetzung den Cup "zurück in britische Gewässer bringen" wollen, haben bisher nur eine Rumpfmannschaft an Bord. Bei der Übergabe der Yacht GBR 75, bis dato im Besitz der Alinghi, segelten daher noch einige Mitglieder des Schweizer Titelverteidigers mit.

Keine Probleme mit neuem Protokoll

Gleichzeitig nahmen das Teamorigin Stellung zum schwelenden Streit zwischen der Alinghi und BMW Oracle Racing. Sir Keith Mills, der Milliardär hinter dem Team, schlug sich dabei auf die Seite der Eidgenossen."Das neue Protokoll hat nach unserer Meinung keine negativen Auswirkungen auf den Cup", stellte der Mann hinter der erfolgreichen Londoner Olympia-Bewerbung für 2012 klar.

Mills appellierte vielmehr daran, die Erfolge der Alinghi und des von ihr eingesetzten Managements (ACM) zu bedenken. "Die Alinghi hat im Frühjahr ein fantastisches Event organisiert. Der America's Cup gehört heute zu den wichtigsten Sportereignissen der Welt. Dafür sollte man Alinghi und dem ACM danken."

© SID

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