Segeln America´s Cup
Erneute Niederlagen für das Team Germany

Bei der Herausforderer-Runde für den 32. America´s Cup in Valencia kämpft das United Internet Team Germany weiter erfolglos um Punkte, hat durch seine Meldung für den German Sailing Grand Prix (Gsgp) im Sommer in Kiel die Hoffnungen auf eine Folgekamapagne aber weiter genährt. Vom 5. bis zum 12. August treten die Deutschen auf der Förde bei einem America´s Cup im Kleinformat gegen mindestens zwei weitere Mannschaften an.

Das südafrikanische Team Shosholoza um den Hamburger Boat Captain Tim Kröger hat ebenfalls seine Zusage gegeben, weitere Starter für die Veranstaltung einen Monat nach Cup-Ende werden gesucht. Nach der Absage des Vorjahressiegers BMW-Oracle-Racing (USA) gilt die schwedische Victory Challenge Spekulationen zufolge als einer der potenziellen Teilnehmer.

"Das Rennen haben wir schon am Start verloren"

Bei der Herausforderer-Runde zeigten die Schweden dem Team Germany am Freitag ein weiteres Mal die Grenzen auf und waren im Ziel 1:18 Minuten schneller. "Das Rennen haben wir schon am Start verloren. Auch danach waren die Schweden schneller, so dass es für uns nicht mehr zu holen gab", kommentierte Team-Germany-Skipper Jesper Bank aus Dänemark die Schlappe.

Anschließend verlor der erste deutsche Teilnehmer in der 156-jährigen Veranstaltungsgeschichte mit 34 Sekunden Rückstand gegen das italienische Team Capitalia. Damit hat das Team Germany bei zwei Siegen nun 14 Niederlagen zu Buche stehen und belegt in der Gesamtwertung vor dem letztplatzierten Team China den zehnten Rang. Am Samstag wartet auf die Deutschen in dem Team New Zealand (14.15 Uhr) erneut ein übermächtig erscheinender Gegner.

Im Kampf um den Halbfinaleinzug haben die in der Gesamtwertung führende US-Kampagne BMW-Oracle-Racing sowie deren Verfolger Team New Zealand und Luna Rossa (Italien) die besten Karten. Der letzte Platz in der Vorschlussrunde wird voraussichtlich an die spanische Desafio Espanol oder die Victory Challenge vergeben.

Desafio Espanol im Vorteil

Die Iberer sind derzeit mit einem Punkt im Vorteil und haben zwei Rennen weniger als die Schweden gesegelt. Besonderes Faustpfand der Desafio ist die Wettfahrt gegen das Team Capitalia, dass die Spanier am Mittwoch eigentlich verloren hatten. Nach einem erfolgreichen Protest der Iberer wurde das Duell jedoch neu angesetzt.

Für die Deutschen könnte die zweite Auflage des Gsgp nach den enttäuschenden Ergebnisse bei der Herausforderer-Runde derweil so etwas wie der Beginn einer besseren Zukunft werden. "Wenn wir keinen Gedanken an eine Folgekampagne hegen würden, würden wir sicherlich nicht in Kiel segeln", meinte Vorstandsmitglied Michael Mronz. Syndikats-Chef Michael Scheeren will sich am kommenden Donnerstag offiziell zur Zukunft des Teams äußern.

© SID

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