Segeln America's Cup
Erste Teams takeln ab

Die unsichere Cup-Zukunft hat das spanische Team Desafio Espanol zu einer deutlichen Reduzierung seines Personals gezwungen. Auch das britische Teamorigin begann damit, seine "derzeitigen Aktivitäten herunterzufahren".

Mit Kündigungen und veränderten Plänen haben der spanische Herausforderer Desafio Espanol und das britische Teamorigin auf die unsichere Zukunft des America's Cup reagiert. Die Iberer reduzierten ihr Personal in Valencia um 20 Prozent auf 80 Personen. Die Arbeit der übrigen Teammitglieder sei eingestellt, bestätigte ein Sprecher.

Spanischen Medien zufolge muss Desafio, das bisher mit einem Budget von 60 Mill. Euro für zwei Jahre geplant hat, seine Ausgaben drastisch einschränken. Grund ist die wahrscheinliche Verschiebung des nächsten herkömmlichen Cups auf 2011. Zuvor werden sich wohl 2008 oder 2009 Titelverteidiger Alinghi und Herausforderer BMW Oracle Racing ein "Privat-Duell" um den 33. America's Cup liefern.

Briten fordern Klarheit

Neue Pläne gibt es auch auf der Insel. Das neue gegründete Teamorigin verkündete offiziell, seine "derzeitigen Aktivitäten herunterzufahren" und sich ganz auf "ein Event im Jahr 2011 vorzubereiten". Einen Rückzug schloss Syndikatschef Keith Mills aber aus: "Ich bin weiterhin vom America's Cup überzeugt. Allerdings bin ich extrem frustriert und enttäuscht über die derzeitige Situation."

Sir Mills appellierte dabei ein weiteres Mal an Oracle und die Alinghi, "eine Entscheidung zu finden, die allen Herausforderer Planungssicherheit für künftige Kampagnen verschafft. Wir brauchen Klarheit."

© SID

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