Segeln America´s Cup
Fehlstart für United Internet Team in Valencia

Mit zwei elften Plätzen in den Fleetraces ist das United Internet Team Germany in Act elf in Valencia gestartet. Die Einzelsiege gingen an Victory Challenge (Schweden) und die Schweizer Favoriten Alinghi.

Das Team Germany segelt bei den Vorbereitungsrennen (Acts) für den 32. America´s Cup 2007 vor Valencia weiter hinterher. Drei Tage nach dem enttäuschenden Abschneiden beim Act zehn kam die 17-köpfige Crew um Skipper Jesper Bank aus Dänemark zum Auftakt des Act elf nicht über zwei elfte Ränge hinaus. Im Gesamtklassement liegt der erste deutsche Teilnehmer in der 155-jährigen Geschichte der Veranstaltung vorerst auf dem zwölften und damit letzten Platz.

"Man sieht ja jetzt, wo wir stehen. Selbst mit einem guten Start wie im zweiten Rennen werden wir einfach überholt. Das Ziel kann nur noch Platz acht oder neun heißen", erklärte ein enttäuschter Bank. Bei den bisherigen Flottenrennen-Acts hatte das Team Germany die Ränge zehn, sieben und neun belegt.

Siege für Victory Challenge und Alinghi

Im ersten Rennen am Freitag verhinderte jedoch ein katastrophaler Start eine bessere Platzierung. Die Deutschen mussten sich somit gleich am Ende des zwölf Boote umfassenden Feldes einordnen und fingen im weiteren Verlauf der Wettfahrt lediglich noch das Team China ab. Die Asiaten waren bereits bei den Matchraces des Act zehn die einzige Kampagne, die das Team Germany in der Gesamtwertung hinter sich lassen konnte. Auf die schwedische Victory Challenge, die die Regatta überraschend gewann, verlor man 6:47 Minuten.

In der zweiten Wettfahrt kamen Bank und seine Crew zwar deutlich besser aus den Startlöchern und lagen sogar kurzzeitig in Führung. Danach fiel man jedoch immer weiter zurück kam mit 7:53 Minuten Rückstand auf den siegreichen Schweizer Titelverteidiger Alinghi um Sportdirektor Jochen Schümann aus Penzberg ins Ziel. Dabei hätten die geringen Winde der vier Jahre alten deutschen Yacht eigentlich in die Karten spielen müssen.

BMW Oracle kommt schlecht aus den Startlöchern

In der Gesamtwertung führt die Alinghi vor der Victory Challenge und dem südafrikanischen Team Shosholoza mit dem Hamburger Boat Captain Tim Kröger. Act-10-Gewinner BMW-Oracle-Racing, das auf den Münchener Vorschiffsmann Tony Kolb verzichtete, belegt derweil nur einen enttäuschenden zehnten Platz.

Unterdessen steht ein vierter deutscher Segler vor einem Engagement bei einer ausländischen Kampagne. Der Starnberger Markus Wieser bestätigte Verhandlungen mit dem spanischen Syndikat Desafio Espanol. Mit dem Team Germany hatte sich die ehemalige Nummer drei der Matchrace-Weltrangliste im vergangenen Jahr nicht auf einen Vertrag einigen können.

Am Samstag stehen in Valencia zwei weitere Wettfahrten auf dem Programm, bevor die Regattaserie am Sonntag mit einem Rennen ihren Abschluss findet.

© SID

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