Segeln America´s Cup
Fleetraces wegen Flaute verschoben

Die für heute geplanten Fleetraces bei den 13. Vorregatten für den 32. America´s Cup vor Valencia sind verschoben worden. Die Rennen sollen jetzt am Samstag nachgeholt werden.

Wegen anhaltender Flaute sind die für heute geplanten Fleetraces bei den 13. Vorregatten (Act 13) für den 32. America´s Cup in Valencia abgesagt und auf Samstag verschoben worden. Bisher konnten aufgrund der Witterungsbedingungen erst drei von sieben Rennen durchgeführt werden.

Für Erleichterung dürften die Rennabsagen am Donnerstag bei der +39-Challenge gesorgt haben. Den Italienern war am Mittwoch bei einer Kollision mit dem deutschen Segel-Syndikat Team Germany ihr rund 500 000 Euro teurer Mast gebrochen. Die ohnehin von finanziellen Problemen geplagten Südeuropäer hatten daraufhin bei der Wettkampfjury einen Protest gegen den ersten deutschen Teilnehmer in der 156-jährigen Veranstaltungsgeschichte eingelegt und aufgrund der Materialprobleme - ein Ersatzmast ist nicht vor Ort - einen Startverzicht für Donnerstag angekündigt.

Schiedsgericht vertagt Protestverhandlungen

Das Team Germany protestierte wiederum gegen ein Manöver der französischen Areva Challenge. Nach einer ergebnislosen ersten Verhandlungsrunde am Mittwoch hatte sich das Schiedsgericht auf den Donnerstagabend vertagt. Eine Stellungnahme aus dem deutschen Lager war zunächst nicht zu erhalten. "Das ist ein laufendes Verfahren, das werden wir nicht kommentieren", sagte Vorstandsmitglied Michael Mronz.

Der +39-Challenge wurde inzwischen Materialhilfe vom Schweizer Titelverteidiger Alinghi angeboten, die bereit wären, den Italienern einen Mast zur Verfügung zu stellen. Am Freitag will die Crew um den britischen Skipper Iain Percy auf jeden Fall wieder an den Start gehen. Der Schaden an der erstmals eingesetzten neuen deutschen Yacht Germany I ist derweil eher gering und wurde als "reparabel" eingestuft. Am Donnerstag wären Steuermann Jesper Bank (Dänemark) und seine Mannschaft mit einem Alternativ-Rigg angetreten.

Alinghi momentan in Führung

Nach den Rennausfällen liegt das Team Germany weiterhin auf dem neunten Platz der Gesamtwertung. Es führt die Alinghi vor dem US-Syndikat BMW-Oracle-Racing und dem Team New Zealand (Neuseeland). Beim Act 13 kämpfen die elf Challenger der Alinghi noch bis zum Samstag um die letzten Bonuspunkte für die am 16. April beginnende Herausforderer-Runde für den America"s Cup. Die Schweizer sind als Titelverteidiger derweil direkt für den Cup vom 23. Juni bis 7. Juli qualifiziert.

© SID

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