Segeln America's Cup
Gericht kündigt schnellen Prozess an

Der Oberste Gerichtshof in New York hat im Rechtsstreit zwischen America's-Cup-Titelverteidiger Alinghi und dem US-Syndikat BMW Oracle einen schnellen Prozess angekündigt.

Im Rechtsstreit zwischen Titelverteidiger Alinghi und dem US-Syndikat BMW Oracle hat der Oberste Gerichtshof in New York einen schnellen Prozess angekündigt. Auftakt der Verhandlung ist am heutigen Dienstag.

In dem Streit geht es um die Regeln und Formalien des für 2009 geplanten 33. America's Cup. Dem Vernehmen nach rechnen beide Parteien bereits in den nächsten zwei bis vier Wochen mit einem Urteil. Sollten sich die Verhandlungen länger hinziehen, könnte die Verschiebung der prestigesträchtigen Regatta vor Valencia drohen.

Davon wäre dann auch die ambitionierte deutsche Kampagne Team Germany um den dreimaligen Olympiasieger Jochen Schümann aus Penzberg betroffen. "Weitere Verzögerungen sind für niemanden mehr zumutbar. Wir brauchen eine schnelle Entscheidung", fordert Syndikats-Chef Michael Scheeren.

Nachdem in den Vortagen weiterhin keine außergerichtliche Einigung zwischen Alinghi und BMW Oracle Racing erzielt werden konnte, dauerte die zweite Anhörung vor Richter Herman Cahn in der Nacht zum Dienstag rund eine halbe Stunde. BMW Oracle wirft den Schweizern vor, sich bei der Aufstellung der Regeln für den 33. Cup bevorteilt zu haben. Zudem zweifeln die Amerikaner die Rechtmäßigkeit der Berufung der spanischen Desafio Espanol zum Vertreter der Herausforderer an.

Der Streit der beiden Syndikate, die in den kommenden Wochen weiterhin auch an einer außergerichtlichen Lösung arbeiten wollen, dauert bereits seit rund drei Monaten an.

© SID

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