Segeln America's Cup
Jablonski gibt Ex-Team Mitschuld am Rechtsstreit

Nach Ansicht von Karol Jablonski geht der Streit um die America's-Cup-Zukunft auch auf das Konto seines Ex-Teams Desafio Espanol. "Sie hätten dem Protokoll nicht zustimmen dürfen", sagte der Steuermann des Team Germany.

Der Deutsch-Pole Karol Jablonski hat seinem ehemaligen Team Desafio Espanol eine Mitschuld am Rechtsstreit zwischen Alinghi und BMW Oracle Racing gegeben. Die Spanier hätten als "Challenger of Record" das von den Schweizern ausgearbeitete neue Protokoll nicht unterschreiben dürfen, sagte der neue Steuermann des United Internet Team Germany: "Das Ganze ist zu einem Großteil der Fehler von Desafio."

Oracle hatte Klage vor dem Obersten Gerichtshof in New York eingereicht, da es in den von den Spaniern abgesegneten Regeln eine Bevorteilung des Schweizer Teams sieht. "Wenn Desafio das Protokoll nicht akzeptiert hätte, wären wir jetzt nicht in dieser Situation", so Jablonski gegenüber der spanischen Tageszeitung El Mundo: "Sie hätten nicht zustimmen dürfen. So denken wir in der Segelwelt."

Wegen der anhaltenden Auseinandersetzung haben bisher erst fünf Teams ihre Herausforderung abgegeben. Neben Desafio und der deutschen Mannschaft sind dies die Shosholoza aus Südafrika, das Team New Zealand sowie das neue britische Syndikat Teamorigin. Jablonski hatte das spanische Team beim 32. America's Cup überraschend ins Halbfinale der Herausforderer-Runde geführt, war für seinen Erfolg jedoch kaum gewürdigt worden.

© SID

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