Segeln America's Cup
Kiel und Cowes für alternative Serie im Gespräch

Die Gespräche über eine mehrteilige Grand-Prix-Serie machen offenbar Fortschritte. Neben Kiel, Valencia und einer italienischen Stadt soll auch die englische America's-Cup-Geburtsstätte Cowes ins Boot geholt werden.

Die Pläne für eine mehrteilige Grand-Prix-Serie, mit der das Vakuum bis zur Austragung des 33. America's Cup gefüllt werden soll, nehmen offenbar konkrete Formen an. Nach einem Bericht des italienischen Segelmagazins Fare Vela sind derzeit vier Stationen angedacht. Neben Kiel steht auch das englische Cowes auf der Liste. In der Stadt auf der Isle of Wight schlug 1 851 die Geburtsstunde des America's Cup. Zudem sind Valencia sowie Triest oder Neapel im Gespräch.

Vier Teams mit Interesse

Fortschritte gibt es offenbar auch bei der Frage nach den Teilnehmern. Neben dem United Internet Team Germany haben der englische Cup-Neuling Teamorigin, die schwedische Victory Challenge und die Shosholoza aus Südafrika Interesse angemeldet. Die Zusage weiterer Mannschaften ist nicht ausgeschlossen.

Die Grand-Prix-Serie soll den Teams dabei helfen, während des zu erwartenden "Privat-Duells" zwischen der Alinghi und BMW Oracle Racing ihre Kernmannschaften zusammen zu halten. "Das gesamte Management des United Internet Team Germany ist bestrebt, Veranstaltungen zusammen mit den anderen Challengern des America's Cup auszutragen", sagte Syndikatschef Michael Scheeren bereits Ende Januar.

Schümann und Jablonski 2008 beim Medcup

Sollte die Serie nicht zustande kommen, wird sich ein Großteil des Teams im Jahr 2008 bei der Profi-Serie Medcup fit halten. Das bestätigte der Hamburger Harm Müller-Spreer, Eigner und Skipper der Yacht Platoon: "Die Kernmannschaft des deutschen America's-Cup-Teams ist für das gesamte Jahr gebunden. Da beim Cup keine Rennen stattfinden, werden diese Crew-Mitglieder auf der Platoon segeln." Mit dabei sind dann auch Teamchef Jochen Schümann und Steuermann Karol Jablonski.

Beim Medcup wird auf Booten der Konstruktionsklasse Transpac 52 (TP 52) gesegelt. Die Boote sind vorgesehen für eine 14-köpfige Crew mit einem Maximalgewicht von 1273kg.

© SID

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