Segeln America's Cup
"Kiwis" verlangen Schadenersatz von der Alinghi

Der Druck auf Titelverteidiger Alinghi in der Auseinandersetzung um die America's-Cup-Zukunft wächst. Das Team New Zealand verlangt bis zu 26 Mill. Euro von den Schweizern, sollte der Cup verschoben werden.

America's-Cup-Finalist Emirates Team New Zealand fährt schwere Geschütze gegen die Alinghi auf. Teamchef Grant Dalton bestätigte dem neuseeländischen Magazin Sail World, für den Fall einer Verschiebung des 33. America's Cup Schadenersatz von den Schweizern zu fordern. Die Rede ist von 26 Mill. Euro, sollte der Cup erst 2011 über die Bühne gehen.

Hintergrund ist laut Dalton eine schriftliche Zusage des Titelverteidigers, den Cup bereits 2009 auszutragen. "Vor unserer Meldung haben wir Alinghi-Präsident Ernesto Bertarelli um einen Nebenvertrag gebeten, in dem er versicherte, das Event 2009 durchzuführen. Bertarelli bestätigte dies am 25. Juli", so Dalton. Daraufhin gaben die "Kiwis" ihre Herausforderung ab und stärkten so auch die Position der Alinghi in der Auseinandersetzung mit dem US-Team BMW Oracle Racing.

Nachdem am 22. November der America's Cup offiziell verschoben wurde, habe Dalton seine Forderungen gegenüber der Alinghi geltend gemacht. Allerdings haben die Neuseeländer wie fast alle Herausforderer noch nicht die Hoffnung aufgegeben, doch noch 2009 an den Start zu gehen. "Nach der Entscheidung des Gerichts in New York zu Gunsten von Oracle ist das noch möglich", glaubt Dalton.

© SID

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