Segeln America's Cup
"Kosmetische Änderungen" reichen US-Team nicht aus

Die von der Alinghi vorgenommenen Änderungen im Protokoll gehen dem US-Syndikat BMW Oracle Racing nicht weit genug. "Die zentralen Punkte werden nicht angesprochen", sagte eine Sprecherin.

Das US-Syndikat BMW Oracle Racing hat die Annäherungsversuche der Alinghi im Streit um das Protokoll des 33. America's Cup 2009 in Valencia zurückgewiesen. "Wir begrüßen einige neue Punkte, aber die Änderungen sind in der Hauptsache kosmetisch. Die zentralen Punkte werden nicht angesprochen", sagte ein Sprecherin.

Der Schweizer Titelverteidiger Alinghi hatte zuvor einige Änderungen im Protokoll vorgenommen und war damit einen Schritt auf den Kontrahenten zugegangen. Gemäß des neuen Protokolls verfügen die Organisatoren der Veranstaltung nun über weniger Machtfülle und können einen Teilnehmer weder eigenständig disqualifizieren, noch die Herausforderung eines Teams ohne schwerwiegenden Grund ablehnen.

Das US-Syndikat hatte gegen die bisherige Version der Regularien protestiert und sogar vor dem Obersten Gerichtshof in New York Klage eingereicht. Alinghi hofft nun auf eine außergerichtliche Einigung und die Teilnahme BMW-Oracles am 33. Cup. Möglich scheint das weiterhin: "Wir sind weiterhin stark daran interessiert, uns mit der Alinghi an einen Tisch zu setzen", hieß es von Seiten des US-Teams.

Sollten beide Parteien zu keiner Lösung finden, findet die nächste Anhörung am 22. Oktober in New York statt.

© SID

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