Segeln America's Cup
Luna Rossa und de Angelis gehen getrennte Wege

Die Luna Rossa Challenge und Skipper Francesco de Angelis gehen laut italienischen Medienberichten getrennte Wege. Derweil sollen die Italiener Interesse an der Verpflichtung von Ben Ainslie haben.

Die Luna Rossa Challenge hat nach dem unglücklichen Aus beim America's Cup 2007 in Valencia erste personelle Konsequenzen gezogen. Laut italienischen Medienberichten wird Francesco de Angelis das italienische Syndikat, das im Finale der Herausforderer-Runde gegen das Emirates Team New Zealand beim 0:5 sang- und klanglos unterging, verlassen.

"Dies ist ein normaler Vorgang", erklärten die Italiener in einem knappen Statement. "Sport ist ein Kreislauf. Manche beginnen neu wenn andere beendet werden." Der Skipper war nicht erst in Valencia Kopf und Herz des Teams. Der 1960 in Neapel geborene de Angelis war seit der ersten Kampagne fester Bestandteil der Segelmannschaft. Allerdings hatte er den Platz am Ruder in Valencia dem Match-Race-Weltmeister von 2005, James Spithill, übergeben.

Ainslie im Fokus der Italiener

Derweil ist Ben Ainslie bei den Italienern im Gespräch. Ainslie, der beim Cup 2007 als Back-up des Emirates-Skippers Dean Barker fungierte, galt bisher als sicherer Kandidat beim neu gegründeten britischen Syndikat Team Origin.

"Wir wollen die bestmöglichen Segler für unser Team", erklärte Luna Rossa's General Manager Anthony Romano, der sich mit Ainslie zu ersten Gesprächen traf. "Wir haben eine gute Mannschaft, aber wir versuchen, uns stetig zu verbessern."

James Spithill hatte beim Cup mit seinen Leistungen für Aufsehen gesorgt und die Luna Rossa ins Herausforderer-Finale geführt. Dem Australier sollen bereits einige lukrative Angebote der Konkurrenz vorliegen.

© SID

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