Segeln America's Cup
Mascalzone-Boss bezwingt Alinghi-Chef

Der Italiener Vincenzo Onorato ist neuer Weltmeister der Bootsklasse Farr 40. Der Chef des italienischen America's-Cup-Teams Mascalzone Latino verwies Alinghi-Boss Ernesto Bertarelli auf Rang zwei.

Ernesto Bertarelli dürfte derzeit nicht gut auf Vincenzo Onorato zu sprechen sein. Der Boss von America's-Cup-Gewinner Alinghi musste sich bei der Weltmeisterschaft der Bootsklasse Farr 40 mit Platz zwei begnügen - geschlagen ausgerechnet von Onorato, der seinerseits Chef des italienischen Cup-Teams Mascalzone Latino ist.

Drei Wochen zuvor hatte sich der Italiener bereits mit einem Kompromissvorschlag in den Streit zwischen Alinghi und dem US-Team BMW Oracle Racing eingemischt. Onorato plädierte dafür, beim Cup 2009 mit den bisherigen Booten zu fahren und erst bei der nächsten Auflage umzusteigen. Bertarelli lehnte diesen Vorschlag jedoch ab. Für den 33. Cup hat Mascalzone noch nicht gemeldet.

Eigner als Steuermann

Bei der WM in Kopenhagen waren 36 Boote aus 13 Nationen am Start. Nach neun Regatten lagen 35 Punkte zwischen dem neuen Weltmeister Onoroato und "Vize" Bertarelli. Für den Italiener war es bereits der zweite WM-Titel.

Die Farr 40 ist eine Bootsklasse, in der alle Schiffe baugleich sind und der Erfolg allein auf der Leistung der Crew basiert. Aber: Nur der Eigner selbst darf das Boot steuern und muss zudem Amateur sein. Die Crew darf maximal aus vier Profis und fünf oder sechs Amateuren bestehen.

© SID

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