Segeln America's Cup
Mascalzone und Ayre melden für 33. America's Cup

Das italienische Team Mascalzone Latino und der spanische Cup-Neuling Ayre haben ihre Teilnahme am 33. America's Cup zugesagt. Damit wächst die Zahl der Herausforderer von Titelverteidiger Alinghi auf sieben.

Das Teilnehmerfeld des 33. America's Cup in Valencia ist um zwei Namen reicher. Am Dienstag machte zunächst im italienischen Team Mascalzone Latino ein alter Bekannter seiner Meldung öffentlich, nur wenige Stunden folgte in der spanischen Mannschaft Ayre ein Cup-Neuling. Damit wächst die Zahl der Herausforderer von Titelverteidiger Alinghi auf sieben.

Mascalzone wagt bereits den dritten Anlauf in Folge auf den 156 Jahre alten Pokal. Im Mai hatten die Sudeuropäer als Sechster nur knapp das Halbfinale verpasst. Kopf der Mannschaft, die vom Reale Yacht Canottieri Savoia aus Neapel präsentiert wird, ist der italienische Schiff-Magnat Vincenzo Onorato.

Zweites Team aus dem Gastgeberland

Das spanische Team Ayre segelt künftig unter der Flagge des Königlichen Yachtklubs aus Denia, einer Nachbarstadt von Valencia. "Nach dem Erfolg des 32. America's Cup haben wir beschlossen, dass wir ein Teil dieses Events sein wollen", begründete Syndikatschef Pedro Perello die Entscheidung: "Wir glauben, dass die 33. Auflage für noch mehr fantastische Momente sorgen wird." Ayre ist neben Desafio Espanol die zweite Mannschaft aus dem Gastgeberland.

Gleichzeitig gab das America's-Cup-Management bekannt, dass zwei weitere Teams in den Startlöchern stehen. Namen nannten die Organisatoren nicht, allerdings würden die betreffenden Mannschaften bereits "die nötigen Papiere" ausfüllen.

Sieben Teams fordern die Alinghi heraus

Die Meldungen von Mascalzone und Ayre kommen zu einem überraschenden Zeitpunkt. Wegen des anhaltenden Rechtsstreits zwischen der Alinghi und dem US-Team BMW Oracle Racing scheint derzeit eine Verschiebung des für 2009 geplanten America's Cup um zwei Jahre als wahrscheinlich. Zuletzt hatten sich insbesondere die Italiener stets auf die Seite der Amerikaner gestellt und dem Obersten Gerichtshof in New York sogar einen "Amicus-Curiae-Brief" geschrieben, um zusätzliche Hintergrundinformationen beizusteuern.

Als Herausforderer akzeptiert wurden zuvor bereits das spanische Team Desafío Espanol, die südafrikanische Shosholoza, das Teamorigin aus Großbritannien, das Emirates Team New Zealand sowie das United Internet Team Germany.

© SID

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