Segeln America's Cup
Oracle-Klage wird am 10. September verhandelt

Der Oberste Gerichtshof in New York wird wegen der Klage des US-Syndikats BMW Oracle Racing gegen die Schweizer Alinghi am 10. September eine erste Anhörung durchführen.

Langsam kommt Bewegung in den Streit zwischen Titelverteidiger Alinghi und BMW Oracle Racing. Der Oberste Gerichtshof in New York wird wegen der Klage des US-Syndikats gegen die Schweizer am 10. September eine erste Anhörung durchführen.

Zuvor hatte sich hat sich das Oberste New Yorker Gericht eingeschaltet und eine Antwort auf die Klageschrift des Golden Gate Yacht Club (Ggyc) vom Société Nautique de Genève (SNG) verlangt, um den Rechtsweg zu beschleunigen.

Die Amerikaner wollen weder den Club Nautico Español de Vela als "Challenger of Record" noch das Protokoll für den 33. America's Cup akzeptieren. Durch das neue Protokoll habe das Schweizer Syndikat mehr Macht, um die Veranstaltung komplett zu kontrollieren. "Wir bevorzugen immer noch eine Lösung außerhalb des Gerichts. Aber wir sehen, dass SNG seiner Verantwortung als Verwalter des Cups nicht gerecht wird. Wenn es sein muss sind wir vorbereitet, den Rechtsweg bis zum Ende zu beschreiten. Damit der America's Cup nicht eine hoffnungslos einseitige Veranstaltung wird", sagte sagt BMW Oracle Sprecher Tom Ehman.

In dem seit Wochen schwelenden Streit ist vom America's-Cup-Management (ACM) ein dreiköpfiges Schiedsgericht eingesetzt worden. Ziel des Gremiums ist es, eine außergerichtliche Lösung des anhaltenden Disputs zu finden. Ein Urteil des New Yorker Gerichts würde wohl erst im Oktober fallen. Ein vorheriger Erfolg des Schiedsgerichtes scheint jedoch fraglich: Das ACM ist zwar eine offiziell unabhängige Organisation, wurde jedoch von der Alinghi berufen.

© SID

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