Segeln America's Cup
Schiedsgericht soll die Wogen glätten

Ein vom Schweizer Henry Peter angeführtes Schiedsgericht soll den anhaltenden Streit zwischen America's-Cup-Gewinner Alinghi und dem US-Team BMW Oracle Racing schlichten. Ein Erfolg scheint jedoch fraglich.

Das America's-Cup-Management (ACM) hat ein dreiköpfiges Schiedsgericht eingesetzt, das den schwelenden Streit zwischen Titelverteidiger Alinghi und dem US-Team BMW Oracle Racing schlichten soll. Vorsitzender ist der Schweizer Henry Peter, hinzu kommen Graham Mckenzie (Neuseeland) und der Spanier Luis Maria Cazorla Prieto.

Ziel des Gremiums ist es, eine außergerichtliche Lösung des anhaltenden Disputs um das Protokoll für den 33. America's Cup zu finden. Derzeit beschäftigt die Auseinandersetzung bereits ein New Yorker Gericht, dort würde ein Urteil wohl erst im Oktober fallen. Ein vorheriger Erfolg des Schiedsgerichtes scheint jedoch fraglich: Das ACM ist zwar eine offiziell unabhängige Organisation, wurde jedoch von der Alinghi berufen.

Unterdessen droht der Streit die Sponsorensuche für die Herausforderer-Runde zu gefährden. Die Schweizer Uhrenmarke Rolex galt nach dem Rückzug von Louis Vuitton als Favorit, soll nun aber Bedenken angemeldet haben. Gleiches gilt angeblich für die Schweizer Uhrenmarke Breitling.

© SID

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