Segeln America's Cup
Spanier stellen Weichen für 2009

Neues Boot, neue Segler, neue Termine: Das spanische Team Desafio Espanol hat in Valencia seine Pläne für die kommenden zwei Jahre bekannt gegeben. Als Budget stehen der Kampagne erneut 60 Mill. Euro zur Verfügung.

Das spanische Team Desafio Espanol hat auf einer Pressekonferenz in Valencia seine Pläne für die kommenden zwei Jahre bekannt gegeben. Wichtigste Nachricht war dabei die Verpflichtung von Farr Design als Konstrukteur des neuen Bootes. Die Amerikaner hatten beim 32. America's Cup noch die Yacht der US-Mannschaft BMW Oracle Racing gebaut, die wie Desafio im Halbfinale der Herausforderer-Serie ausgeschieden war.

Budget bleibt bei 60 Mill. Euro

Als Budget stehen dem spanischen Syndikat für die neue Kampagne erneut stolze 60 Mill. Euro zur Verfügung. Zwölf davon fließen direkt an das Designteam, das umgehend mit der Entwicklung des neuen Bootes beginnen soll. 2009 wird der America's Cup mit größeren und schnelleren Yachten gefahren als noch in diesem Jahr.

Da nur ein Boot benötigt wird, reduziert Desafio Espanol zudem seine Crew von 40 auf 30 Personen. Einzelheiten gab Manager Agustin Zulueta nicht bekannt, allerdings werden Jordi Calafat, Juan Vila, Pepe Ribes und Rafa Trujillo nicht mehr zum Team gehören. Ins Visier genommen hat Zulueta nun die spanischen Segler der anderen Mannschaften. Zudem wird John Cutler weiterhin als Technischer Direktor fungieren.

Vorregatten beginnen Ende Mai

Überraschend wurden auch die ersten Eckdaten für den kommenden Cup bekannt. So soll 2008 die erste Vorregatta zwischen dem 31. Mai und dem 13. Juli in Valencia stattfinden. Der zweite "Act" folgt im September in einer noch zu bestimmenden europäischen Stadt. 2009 werden die Herausforderer-Runde und der America's Cup zwischen dem 1. Mai und dem 2. August ausgefahren.

Zum laufenden Gerichtsverfahren zwischen Alinghi und BMW Oracle Racing äußerten sich die Spanier nur zurückhaltend. "Wir sind nicht angeklagt. Alinghi ist angeklagt, weil sie uns als Challenger of Record akzeptiert haben. Wir wollen nicht ins Kreuzfeuer der Medien geraten. Mehr haben wir dazu nicht zu sagen", so Zulueta.

© SID

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%